Jugendfeuerwehr Jülich

Vortour und Laden

Irgendwie kamen die Sommerferien in diesem Jahr schneller als gedacht. Letztens haben wir noch zusammengesessen, die Ferienfahrt geplant und Aufgaben verteilt und zack, auf einmal war es so weit. Ja okay, dieses letztens war vielleicht im Januar… Immer wieder begannen Gespräche mit den Worten: „Mir ist aufgefallen, wir fahren in XX Tagen auf Ferienfahrt und müssen unbedingt….“ Kurios. Na gut, wir werden ja auch alle älter, unsere Lebensphasen verändern sich und andere Sachen bekommen auf einmal auch Priorität – Kinder, Eigenheim, Job – Auf einmal merkt man, das Hinfiebern wird weniger, die Zeit rast und Aufgaben werden auf später vertagt. Und dann wird einem bewusst, die „Alten“ haben mit ihren Weisheiten doch nicht ganz unrecht. Was bleibt: Wir freuen uns jedes Jahr auf diese besondere Zeit im Sommer. Klar, wir haben Routinen und bekannte Abläufe. Dennoch ist jedes Jahr anders einzigartig und schön! Es ist das Gefühl von Freiheit, Unbeschwertheit und Spaß was uns antreibt. Unser Ziel war es schon immer und ist es bis heute den uns anvertrauten Kids eine unvergessliche Zeit mit hoffentlich vielen Marmeladenglasmomenten zu schaffen. Wir sehen eure Kids aufwachsen, begleiten und prägen sie einen Teil ihres Lebens. Was eine Verantwortung, was eine Freude, was ein Privileg! Aber ich schweife ab…

Und dann kam der Tag der Tage, das Laden stand an. In gewohnter Manier wurde der JF-Keller leergeräumt und der ganze Krempel in den GWL gestapelt. Mittlerweile sind wir so routiniert und aufeinander eingestellt, dass wir immer noch über die Beladungsreihenfolge diskutieren. The same procedure as every year 😉 In diesem Jahr wurde für die Gepäckabgabe wieder die bewährte Einbahnstraßen-Methode angewandt. Also, die Eltern fahren mit dem Auto rein, werden auf der Liste abgehackt und zur Ausladestelle weitergeschickt. Dort unterstützen die Betreuer beim ausladen und sortieren das Gepäck – positiv und effizient für alle!

Am Montag, den 13.07 startete unsere diesjährige Vortour die Reise auf den Jugendzeltplatz Ansveruskreuz. In diesem Jahr erstmals ohne weibliche Unterstützung, Püppi, Knoppers und ich hielten zu Hause die Stellung, oder anders gesagt, wir mussten noch arbeiten. Die Schilderungen der Vortour beruhen dementsprechend auf den Erzählungen unserer Jungs. 😉

Die Reise verlief problemlos und zügig, sodass am Anreisetag noch genug Zeit blieb die Zelte aufzubauen. Sie sind auch fleißig gewesen, am Abend erhielt ich die Meldung, dass alle Zelte (mit Ausnahme des Aufenthaltszeltes) stehen. Man habe sich auch Gedanken über das Ambiente gemacht – sehr wichtig! – und sei gut vorangekommen. Ein paar Kleinigkeiten seien schiefgelaufen. Beim versetzen eines Zeltes habe man die innen stehende Leiter vergessen und ja, da sei nun ein kleiner Riss im Zelt. Und, ach ja, letztes Jahr sind wohl der Trennstreifen und die Trennplane feucht eingepackt worden und jetzt unbrauchbar. Kleinigkeiten halt, mit klitzekleinen Schadenswert im vierstelligen Bereich. Naja, wie sagt man so schön? – Schlimmer geht immer!

Die Tage Dienstag und Mittwoch verliefen so gut, dass am Donnerstag alles fertig war und für eine kurze Auszeit genutzt werden konnte. Für unsere Jungs ging es nach Hamburg, ihr hattet es verdient. Übrigens, ich habe mir sagen lassen, dass der Fahrer für den Hamburg Tripp mittels Stöckchen ziehen ermittelt wurde. Glück für die Meisten, Pech für den einen.

Mittwochabend wurde auch der See getestet und das neu erworbene Schlauchboot, die „smoke on the water“ wurde getauft und machte seine Jungfernfahrt.

Ein Teil der Jungs trat Freitag in den Morgenstunden die Rückreise mit dem MTF nach good old Jülich an. Am kommenden Tag wurden sie als Fahrer für eure Kids gebraucht.

Spoiler: Timmbo kehrte auch nach Hause zurück. Er nutzte dafür aber das Flugzeug am Donnerstagabend.

Eure Trin

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