Jugendfeuerwehr Jülich

Vorabtour

Tag 0 – 12.07.2017 bis 15.07.2017

Bevor unsere gemeinsame Ferienfahrt starten kann, stand unserer sogenannte Vorabtour auf dem Plan. In den letzten Jahren hat es sich bewährt, dass eine Gruppe Betreuer bereits einige Tage vorher anreist und das Zeltlager vorbereitet. So auch in diesem Jahr. Bereits am Mittwochmorgen um 5Uhr machten sich 6 Jugendwarte mit zwei Fahrzeugen und zwei Anhänger auf dem Weg nach Berlin. Im Gepäck waren bereits sämtliche Zelte, die Küchenausstattung und einiges an Reisegepäck. Da die Anreise (fast) ohne weitere Schwierigkeiten erfolgte, waren wir bereits um 13.30 Uhr in Berlin auf dem Zeltplatz. Lediglich der unterschiedliche Spritverbrauch der Fahrzeuge sorgte dafür, dass zwischendurch die Fahrzeuge die Anhänger tauschen mussten. Gewicht und Windwiederstand der beiden Gespanne waren doch sehr unterschiedlich. Einem zügigen Aufbau vor Ort standen dann aber 2 Probleme gegenüber. Einerseits regnete es ununterbrochen, andererseits war die vorgesehene Zeltfläche noch von einer anderen Jugendgruppe mit vielen kleinen Campingzelten besetzt. Diese Probleme führten dazu, dass uns der Platzwart anbot, in einem der kleinen platzeignen Zelte auf kleinen Betten zu übernachten. Dies wurde auch zunächst angenommen. Da uns diese Lösung allerdings nicht gefiel (und vor allem weil die Zelte und Betten „mieften“) entschlossen wir uns nach einem Abendessen in der Berliner Innenstadt, dann doch noch mindestens ein Zelt aufzustellen. Gesagt, getan: Wir begannen abends um 21.30 dann doch noch ein Zelt aufzustellen. Und da unsere Platznachbarn von unserem Zelt so begeistert waren, stellten wir für sie auch noch ein weiteres Zelt auf. So ein Großraumzelt bietet ja auch wesentlich mehr Komfort als ein kleines 2-Personenzelt. So verbrachten wir die erste Nach doch noch bequem im eignen Zelt.

Der Donnerstag war nach einem schnellen Frühstück geprägt vom Aufbau der restlichen Zelte. Da die Zeltfläche natürlich immer noch belegt war, wurden die Zelte nebenan aufgebaut, so dass wir diese nach Abreise der Gruppe am Freitagmittag nur noch an die vorgesehene Position umsetzen mussten. Immerhin regnete es nicht mehr. Danach wurde Material entladen und wir machten eine Einkaufstour um uns zu versorgen. Diese verlief allerdings etwas Chaotischer als wir uns das vorgestellt hatten. Ein angesteuerter Supermarkt befand sich leider in einem Einkaufszentrum mit Parkhaus. Und Parkhäuser sind ja bekanntlich Todfeinde von Mannschaftstransportfahrzeuge. Ein tolles Abendessen mit Frikadellen, Reis und Salat sorgte am Abend dann für zufriedenen Betreuer. Außerdem konnte sich unser Chefkoch Tim endlich eine Kochjacke zulegen. Mehrere Runden Riesen-Jenga sorgten schließlich auch für ausgelassene Stimmung.

Am Freitag hofften wir, dass wir nach dem Frühstück zeitnah mit dem Umsetzen der Zelte loslegen konnten. Allerdings war die andere Jugendgruppe „etwas träge“, so dass wir uns genötigt sahen, ab 9 Uhr mit lauter Musik den Langschläfern etwas nachzuhelfen und das geliehene Zelt einfach von den Einwohnern wegtrugen. Schließlich konnten wir gegen Mittag unsere endgültigen Positionen beziehen und alle Zelte für die nächsten zwei Wochen sichern. Außerdem wurde eingekauft, um sowohl uns Betreuer für diesen Abend als auch die Jugendfeuerwehr am kommenden Wochenende zu versorgen. Zur Belohnung gab es an diesem Abend selbstbelegte Pizza für die Jugendwarte.

Schließlich musste sich das Vorabteam am Samstagmorgen trennen. Während Tim und Philipp zur Bewachung und zur weiteren Vorbereitung in Berlin blieben, fuhren die anderen um 8 Uhr mit beiden Fahrzeuge und Anhänger zurück nach Jülich. Eine exakte Spritplanung sorgte dafür, dass beiden Fahrzeuge gegen 16.30 Uhr mit blinkeder Reserveanzeige die Tankstelle in Jülich und danach die Feuerwache erreichten. Dort hatten mittlerweile die übrigen Jugendwarte die restlichen Fahrzeuge vorbereitet, so dass wir an diesem Abend das Gepäck aller Teilnehmer bereits einsammeln konnten. Schließlich standen 5 Fahrzeuge und ein Anhänger reisefertig auf dem Hof der Feuerwache, wo am nächsten Morgen unsere gemeinsame Reise starten wird. In Berlin waren unsere , „Zurückgebliebenen“ auf den ÖPNV und ihre eigenen Füße angewiesen, um die letzten Besorgungen fürs Wochenende zu treffen. Einige Regenschauer in Berlin sorgten allerdings nicht gerade für Begeisterung und fesselte die beiden an diesem Abend an den Zeltplatz, wo sie einen entspannten und (wahrscheinlich auch den letzten) ruhigen Abend für die nächsten 2 Wochen verbrachten.

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