Jugendfeuerwehr Jülich

Supertalent und Gerichtstermin die 2te

Tag 8 – 21.07.2019

Der 8 Tag fing mit einem starken Regenschauer an. Das Frühstück wurde heute von Gruppe C vorbereitet.  Um sich während des Regenwetters zu beschäftigen, wurden Gesellschaftsspiele ausgepackt, bei denen ein regelrechte „Spielemarathon“ entstand. Fast alle Kids und Betreuer machten mit, an jedem Tisch im Aufenthaltszelt wurde ein anderes Spiel gespielt. Da am Abend die Show „ Supertalent – Jugendfeuerwehr Jülich Edition“ anstand, übten die Teams ihre jeweiligen Performance  ein.

Am frühen Nachmittag Mittag haben die Betreuer angefangen die Pizza vorzubereiten, während die älteren Jungs den Pizzaofen vorheißten. Unser Teigprofi Steffi (Stefan) bereitete den Pizzateig zu, Tim und Sippi schnibbelten bereits die ersten Zutaten. Als das Ausrollen des Teigs auf den Riesen Blechen anstand fiel auf, dass der Teig ein bisschen zu klebrig war. Nun war das Chaos perfekt, wir hatten kein Mehl mehr! und sonntags hat bekanntlich kein Geschäft auf. Kurzerhand fuhren Alois und unsere Platzwartin in eine nahegelegene Gaststätte und liehen sich 2 Kilo Mehl. Netterweise erhielten wir ein großes Nudelholz als Leihgabe. Nach Rückkehr konnte endlich der Teig optimiert und mit vereinter Frauenpower verarbeitet werden. Nachdem die Betreuer mit den Vorbereitungen fertig waren, konnten die Kids ihre Pizza nach ihren eigenen Wünschen belegen. Während des Essens kündigte sich hoher Besuch an. Unser Wehrleiter Sven Henseler, samt Kinder, verbringen ihren Urlaub ebenfalls im Berchtesgadener Land. Natürlich darf ein Besuch bei der Jugend nicht fehlten, die drei Begleiten uns nun die nächsten Tage.

Nachdem alle täglichen Jobs erledigt waren, wurde das Aufenthaltszelt wieder in einen Gerichtssaal verwandelt. Die Verhandlung: „Fall 003 Jugendfeuerwehr Jülich gegen Dominik“ konnte beginnen, den Vorsitz hatte wieder Oberrichter Tim Freialdendoven. Als Schöffen wurden Jana (aus der Seite der Jugendlichen) und Alois (aus der Seite der Betreuer) berufen.  Dominik wurde angeklagt, weil er angeblich die Klingel vom Betreuerzelt geklaut und die Jungs aus dem kleinen Jungenzelt mit einem Edding angemalt haben soll. Die Anklageschrift lautete wie folgt:

Hohes Gericht, verehrter Kollege,

dem Angeklagten Dominik wird folgendes zur Last gelegt,

Dominik ist in der Nacht vom 18.07 auf den 19.07.2019  zwischen 02:30 und 04:00 in ein Zelt eingedrungen und hat dort mehrere Kinder mit Bordmarker angemalt. Nach dem er diese Straftaten begangen hatte, versuchte er die Straftat seinem Freund und Bettnachbarn Dustin unter zu Jubeln.

Somit steht der Verdacht im Raum das Herr Hartung gegen Folgende Gesetze verstosen zu haben

§123 stgb Hausfriedensbruch

§223 Stgb Körperverletzung in 9 Fällen

§145 Stgb Absatz D Vortäuschen einer Straftat

§164 Stgb Der Falschen Verdächtigung

Fakten :

  • Längeres Aufbleiben als die Nachtwache
  • Boardmarker Im Schlaf Raum von Herrn Hartung unter Zeugen Gefunden
  • Die Schadenfreude beim Auffinden der Beweise beim Bettnachbarn
  • Wiedersprüche bei der Befragung

Ich halte eine Bestrafung für die Funktion als „Kammerdiener“ der Jugendwarte und das Tragen des Stempels „Du wurdest gemopfert – JF Jülich“ für den Zeitraum bis Ende der Ferienfahrt für angemessen.

Vielen dank

Oberstaatsanwalt

C. Caspers

Es war eine Turbulente Verhandlung. Dominik musste von den Justizvollzugsbeamten Yannik und Sippi in den Gerichtssaal geführt werden. Nachdem die Anklageschrift verlesen wurde, äußerte sich der Angeklagte zu den Vorwürfen. Dieser berichtete, er habe in besagter Nacht friedlich in seinem Bett geschlafen und nichts mit den begangenen Straftaten zu tun. Er beschuldigte den Oberstaatsanwalt und den Justizvollzugsbeamten (Sippi) die oben genannten Straftaten begangen zu haben, die Jugendgerichtshilfe (Katrin) soll ebenfalls informiert gewesen sein und ihre Zustimmung gegeben haben. Natürlich waren diese Vorwürfe haltlos! Der Angeklagte verteidigte sich selbst und rief einige Zeugen in den Zeugenstand.  Der Zeuge Dustin konnte ihn jedoch weder be-, noch entlasten. Ähnlich verhielt es sich mit den übrigen Zeugen. Kurz vor Beendigung der Beweisaufnahme wurde plötzlich der Feueralarm ausgelöst und der Saal geräumt. Dies nutze der Angeklagte für einen Fluchtversuch. Er überwältigte die Justizvollzugsbeamten und begann seine Flucht. Diese endete in den Armen der Jugendgerichtshilfe und die Schlussplädoyes konnten gehalten werden. Die Jugendgerichtshilfe fasste das Verhalten während der Gerichtsverhandlung und der gesamten Ferienfahrt zusammen und gab demensprechend die Empfehlung den Angeklagten als voll Schuldfähig zu behandeln. Die Schöffin Jana handelte das Urteil auf 3 Tage runter. Somit wurde der Angeklagte verurteilt, 3 Tage „Kammerdiener“ der Jugendwarte zu sein und den Stempel „Du wurdest gemopfert – JF Jülich“ zu tragen.

Nach der Verhandlung hatten wir die zweite Auflage des Supertalent in der JF-Jülich Edition. Als Jury saßen die Betreuer Chris, Tim, und Stefan, als Moderator der Show waren die Jugendsprecher Dominik und Michelle engagiert. Die Gruppen zeigten ihre Vorbereiteten Performance. Die Bewertung geht in die Lagerolympiade ein.  Als die einzelnen Gruppen ihre Shows vorgestellt hatten, vergab die Jury ihre Punkte. Neben Tanzeinlagen, Gesang und einem Gedicht war vor allem das nachstellen von verschiedenen Situationen innerhalb der Betreuerrunde stand hoch im Kurs. Als das Supertalent vorbei war sollten die Kinder alle um 24 Uhr ins Bett.    

(geschrieben von Team D)

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