Jugendfeuerwehr Jülich

Ein recht ruhiger Tag

Tag 5 – 23.07.2016

Der Tag begann augenscheinlich ruhig, was sich aber nach dem bemerken der fehlenden Lagerfahne zügig änderte. Timo spielte Detektiv und befragte die restlichen Gruppen, die auf dem Zeltplatz zu Gast waren nach dem Verbleib der Fahne. Schließlich war es die letzte Gruppe, die aufgrund ihrer merkwürdigen Aussagen als „hauptverdächtig“ eingestuft wurde und anschließend die Fahne wieder raus rückte. Nach diesen kleinen Turbulenzen am Morgen begann gegen 9 Uhr das Frühstück. Anschließend wurde der Fahnenmast ausgegraben, der Seilzug erneuert und die Fahne wieder gehisst. Da am heutigen Tag nichts geplant war, wurden verschiedene Spiele gespielt. Beim Spiel „Capture the Flag“, dessen Sinn es ist eine Fahne (in unserem Fall ein Rugbyei) von der gegnerischen Hälfte in die Eigene zu transportieren ohne gefangen zu werden, zeigten die Kids recht wenig taktisches Verständnis. Nachdem nach 15 Minuten noch immer kein vernünftiger Angriff gestartet wurde (man kann sich ja vorstellen wie „spannend“ dieses Spiel gewesen sein muss), hatten auch die Zuschauer der Partie keine Lust mehr. Nach einem beherzten „Bewegt euch doch mal, ich schlafe gleich ein“ aus den Zuschauerreihen wurde es tatsächlich nochmal spannend. Als zwei Partien gespielt waren und es 1:1 stand wurde zum Mittagssnack gerufen. Gereicht wurden Würstchengulasch, Obst oder Brot. Nach dieser kleinen Stärkung ging es mit einer Partie Fußball weiter, welche jedoch unter keinem guten Stern stand. Neben Sven (er knickte um) gab es ein Brüderduell mit Folgen. Felix rammte seinem Bruder Leon versehentlich seine  Ellbogen ins Gesicht. Das Resultat: Ein tiefer Cut unter dem linken Auge. Etwas benommen wurde er von Judith und Stefan ins Krankenhaus gefahren, aus dem er mit einer geklebten Wunde und einem Pflaster nach 1 Stunde zurückkehrte. Besonders passend war Leons Horoskop, bei dem unter dem Punkt „Wellness und Gesundheit“ das „Lockern der Gesichtsmuskeln“ vorgeschlagen wurde. Kurz vor dem Abendessen wurde noch ein weiteres Gruppenspiel durchgeführt, bei dem ein Mohrenkopf-Keks-Luftballon-Wettkampf auf dem Plan stand. Zuerst musste der Mohrenkopf und danach der Keks verputzt werden. Im Anschluss musste ein Luftballon aufgeblasen und wieder platzen gelassen werden. Zum Abendessen wurden Gyrostaschen gereicht, die bei den Kids sehr gut ankamen. Am Abend wurde eine Nachtwanderung rund im Forchheim geplant. Jedoch wurde diese etwas gepimpt, da die Kids in drei Gruppen verschiedene Spiele und Aufgaben erfüllt werden mussten. Dies machte den meisten Kids sehr viel Spaß. Lediglich das Abbiegen auf einen falschen Weg führte dazu, dass zwei Gruppen sich verliefen. Gegen 2:15 Uhr erreichten wir erschöpft aber fröhlich den Zeltplatz, auf dem erst mal die Getränke im Kühlwagen geplündert wurden. Trotz keiner festgelegten Nachtruhe lagen die Kids gegen 2:45 Uhr im Bett, was so manch einen Jugendwart sehr verwunderte. Apropo  Jugendwarte. Durch das erzählen von Anekdoten und Erfahrungen der letzten Jahre wurde die Zeit vergessen. Gegen 4:50 Uhr lagen die letzten Jugendwarte im Bett. Geschlafen wurde jedoch trotzdem. So schlief Philipp in seinem Stuhl, was bei den restlichen Betreuern für großes Gelächter sorgte. Nun ging auch dieser lange, bzw. schon vergangene Tag dem Ende entgegen.

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