Jugendfeuerwehr Jülich

Crash-Day

Tag 7 – 19.07.2014

Das Wochenende sollte viel Zeit für Entspannung und Erholung bieten. So war zumindest der Plan. Aus diesem Grund wurde am Samstagmorgen erst mal lange ausgeschlafen, ehe es gegen 10 Uhr Frühstück gab. Dies wurde mit Rührei, gebratenem Speck und verschiedener Rohkost auch entsprechend ausgiebig abgehalten. Als Tagesausflug sollte es heute ins naheliegende Tettenhausen gehen. Das dortige Strandband mit breitem Strand, Badeinseln und Sprungturm sollte Abwechslung zu unserem steilen 08/15 Strandabschnitt bieten. Bei Temperaturen erneut über 30 Grad wäre dies natürlich auch wieder die perfekte Abkühlung. Der Plan verzögerte sich allerdings zunächst. Yanniks Zahnspange war defekt und am Wochenende kein Zahnarzt-Notdienst zu erreichen. Durch einen Tipp der ebenfalls auf dem Zeltplatz anwesenden Jugendgruppe der BRK Berchtesgadener Land wurde das Klinikum Salzburg mit der dortigen Kieferchirugie empfohlen. Also machten sich Tim und Katrin zusammen mit Yannik erneut auf den Weg nach Österreich und würden später nachkommen. Der Rest packte Badeklamotten und wollte gerade losfahren, als Tim sich telefonisch meldete und von einem „kleinen Problem“ berichtete. Die drei hatten einen Unfall direkt hinter der Grenze. Zum Glück ging es allen Gut und es blieb nur bei einem Blechschaden. Allerdings hatte das Fahrzeug ordentlich was abbekommen. So musste erst die Fahrzeuge getauscht werden, ehe der Ausflug zum Strandbad endlich starten bzw. die Reparatur der Zahnspange in Angriff genommen werden konnte. Dort verbrachte die Jugendfeuerwehr dann ein paar erholsame Stunden, ehe es am späten Nachmittag zurück zum Zeltplatz ging. Damit allerdings noch nicht genug des Unglücks. Zurück am Zeltplatz zeigte Joshua erste Ausfallerscheinungen. Schmerzen und Unwohlsein (erste Anzeichen eines Hitzeschlags wie sich später zeigen sollte), machten die vierte Fahrt ins Krankenhaus nötig. Diesmal ging es zur Abwechslung noch mal ins KH Freilassing. Währenddessen bereitete die nächste Gruppe ihr Lagerdinner vor. Es gab Hacksteaks mit Käsefüllung und Djuvec-Reis. Zum Nachtisch wurde eine riesige Joghurtbombe mit Himbeersoße serviert. Nachdem alle satt waren und gerade die Vorbereitungen fürs abendliche Lagerfeuer trafen, nahm das nächste Unglück seinen Lauf. Krankenhausausflug Nummer 5 ging an Jonathan, der mit einem dickgeschwollenen Daumen ins KH Bad Reichenhall gebracht wurde. Auch hier blieb es zum Glück bei einer Schwellung. Während die Jugendfeuerwehr den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lies, „reparierten“ einige Jugendwarte das angeschlagene Fahrzeug notdürftig, um zumindest den Rest unserer Ferienfahrt damit unbeschadet überstehen zu können. Schließlich war gegen 24 Uhr Nachtruhe angesagt.

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