Jugendfeuerwehr Jülich

Berlin radelnd erkunden

Tag 3 – 18.07.2017

Unser heutiger Tag startete bereits um 7:30 mit einem gemütlichen Frühstück. Es musste zügig gehen, da wir mit Bus und Bahn nach Berlin Kreuzberg wollten, wo gegen 10:30 Uhr unsere Stadtführung starten würde. Allerdings zogen sich das Frühstücken und die Gruppeneinteilung so weit hin, dass unsere Abreise gegen 9 Uhr ziemlich in Gefahr geriet. Besonders die Beleidigte, die mit der Gruppeneinteilung für die Führung nicht einverstanden waren und auf stur und bockig schalteten, machten uns an diesem Morgen das Leben schwer. Schließlich blieben 3 bockige Kids mit einer Aufsichtsperson zurück, während der Rest sich auf den Weg in die Innenstadt machte. Zum Glück kam der Bus ein paar Minuten zu spät, so dass wir trotzdem noch rechtzeitig unser Abenteuer starten konnten. Mit Bus, U-Bahn und Straßenbahn erreichten wir rechtzeitig unseren Treffpunkt für Berlin on Bike in der Kulturbrauerei. In drei Gruppen ging es anschließend mit je einem Fremdenführer radelnd durch die Innenstadt. Auf unterschiedlichen Wegen erkundeten die drei Gruppen die Sehenswürdigkeiten unserer Hauptstadt. So ging es vorbei am Mauermuseum, dem Brandenburger Tor, dem Reichstag und Bundeskanzleramt, der Museumsinsel, dem Holocaust Mahnmal, der Potsdamer Platz und Alexanderplatz, Checkpoint Charly und vielen anderen zahlreichen interessanten Orten. Unsere Führer berichten ausführlich über alle Objekte und beantworteten geduldig alle Fragen. Während einer Pause viel besonders Luca durch besonders Pech auf. Gleich zweimal rutschte ihm seine Eiskugel von der Waffel und hinterließ dekorative Flecken auf dem Boden. Nach dreieinhalb Stunden und zahlreichen Kilometer trafen wir uns erschöpft aber glücklich wieder am Startpunkt aufeinander. Von da aus fuhren wir erneut mit der U-Bahn zum Alexanderplatz, wo wir die Zeit bis 17 Uhr für einen Stadtbummel nutzten. Danach ging es erneut mit S-Bahn, U-Bahn und dem Bus zurück in Richtung Zeltplatz. Da wir schließlich noch knapp 20 Minuten auf den nächsten Bus warten mussten, beschlossen Felix, Yannick, Lukas und Tyrone die letzten knapp 4 Kilometer zu Fuß zurück zu legen. Schließlich kamen die 4 ziemlich Zeitgleich mit den Busfahrern am Zeltplatz an. Unterdessen hatten die Zurückgebliebenen ein paar „Aufgaben“ zu erledigen, um über ihr Verhalten nachzudenken. Neben der Küche wurden auch die Fahrzeuge und die Toiletten gesäubert. Außerdem mussten sie den restlichen Abwasch erledigen. Und zur Krönung schlug eine Gartenbaufirma auf dem Zeltplatz auf, die einen Baum neben unserem Küchenzelt fällen musste. So durften sie auch noch das Zelt ausräumen, abbauen und später wieder aufbauen und einräumen. So kam bei ihnen auch keine Langeweile auf, bis der Rest der Gruppe gegen 18 Uhr wieder auf dem Zeltplatz aufkreuzte. Zum Abendessen gab es dann schließlich Spinat mit Kartoffelpüree und Fischstäbchen. Danach endete der Tag gemütlich und Entspannt am Lagerfeuer, ehe um Mitternacht alle in ihren Betten lagen.

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