Jugendfeuerwehr Jülich

Geburtstagskind, Strand-Tag und Rückbau Teil 1

Der Morgen begann, wie immer, mit unserer schönen Weckroutine. „Aufstehen ist schön, aufstehen ist schön und heimlich die Familie beim schlafen sehen…“

Im Aufenthaltszelt hatte sich der Wehrdachs verewigt, der plötzlich wieder da war. Einigen Kinder fehlten Sachen. Das mitgelieferte Rätsel erwies sich als ganz schön kniffelig.

Wir feierten den Geburtstag unserer Jugendsprecherin Nele. Nach dem Frühstück galt es schnellst möglichst alle Jobs zu erledigen und die Schlafplätze aufzuräumen. Das ist tatsächlich so eine Sache.. Mir stellt sich immer wieder die Frage, wie die Kids es schaffen, ihren Schlafplatz so schnell in einen chaotischen Zustand zu versetzen. Ehrlich, die müssen jeden Tag aufräumen, weil man sonst weder das Zelt betreten, noch sein Bett wiederfinden könnte. Jetzt könnte man ja spekulieren, dass es einen Unterschied zwischen Mädchen und Jungs gibt. – Fehlanzeige! Es wird für immer ein Mysterium bleiben und solange das so ist, ist das tägliche aufräumen nötig. Glaubt mir. 😉 Ich glaube jedoch in diesem Jahr wurde die tägliche Zeltkontrolle eher mit einem schmunzeln erwartet. Eins der beiden Kleinkinder in Ausbildung unterstützte Yannik tatkräftig und gründlich. (Früh übt sich, wer mal ein Betreuer werden will)

Später als angesetzte machten wir uns auf den Weg zum Timmendorfer Strand.  Jugendfeuerwehrmitglieder sind bekanntlich Rudeltiere und folgen den Jugendwarten meist blind und unaufmerksam für ihre Umgebung. So geschah es, dass Stefan zunächst auf einen privaten Strandabschnitt marschierte (das Schild hatte auch er nicht gesehen) und unsere Rudeltiere hinterher. Die anderen Betreuer hatten dieses Schild sehr wohl gelesen. 😉 Naja, also Kommando zurück und ab zu einem freien Strandabschnitt. Nun konnte der Badespaß losgehen. Ratzfatz waren alle schwimmbereit und warteten nur noch auf die „lahmen“ Betreuer um sich endlich ins kühle Nass zu begeben. Kühl ist hierbei das Wort der Stunde, irgendwie haben wir uns das Meer etwas wärmer vorgestellt. Schnell teilte sich die Gruppe in verschiedene Kategorien: 1. Nur die harten kommen in den Garten! 2. Sandburgen bauen, das habe ich schon ewig nicht mehr gemacht! 3. Sonnen ist nett! Nach drei Stündchen machten wir uns dann auch wieder auf den Rückweg zum Zeltplatz. Der Rückbau Teil 1 stand bereits an.

Rückbau ist immer eine besondere Zeit des Lagers. Wir Betreuer teilen uns in Teams auf und versuchen alle JF-Materialien sauber und vor allem trocken zu verladen, damit keine/wenige Nacharbeiten anstehen. Dabei wird der Ton auch schonmal etwas rauer. In diesem Jahr wurden wir vor neue Herausforderungen gestellt. Unser Sippi war mit Alois und Koppers auf dem Zeltplatz zurückgeblieben um bereits mit dem Rückbau zu beginnen. Bei unserer Rückkehr fiehl direkt auf, dass es Sippi nicht garnicht gut ging. Seine Symptome veranlassten uns, ihn sofort in ein Krankenhaus zu bringen, wo er eine Nacht verbrachte. Und jetzt keine Panik! Sippi geht es gut, auf jeden Fall den Umständen entsprechend. Dies hieß jedoch für uns, wir mussten uns umorganisieren, da zwei Betreuer beim Rückbau fehlten.

Abends unterstützen unsere Kids die Teilnehmer des benachbarten Pfadfinder-Zeltlagers bei der Erfüllung ihrer Tagesaufgabe. Anschließend gab es Burger und wir ließen den Tag auf Lagerfeuer ausklingen.

Eure Trin  

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