Vortour

Cowntdown zu Tag 1 – 07.07. – 11.07.2025
Die praktischen Vorbereitungen zur diesjährigen Ferienfahrt starteten bereits am 05.07.2025 mit dem alljährlichen vollstopfen, ähhmm Laden des GWL. Sämtlicher Krempel, also alle Materialien, aus dem Jugendfeuerwehrkeller, sowie jede Menge Koffer, Betten, Stühle, Reisetaschen, etc. fanden ihren Reiseplatz. In Rekordzeit war alles verstaut. Es wird gemunkelt, dass dies an der grandiosen Planung des Ladeteams lag. Aber wie das häufig so ist, scheiden sich hier die Meinungen. 😉 Am folgenden Sonntag wurde der Kühlanhänger noch mit den ersten Getränken, sowie Material für die ersten Mahlzeiten gefüllt und alle Autos abfahrbereit geparkt.
Abfahrt für die Vortour war der 07.07.2025 um 04:00 Uhr morgens. Ja, ihr habt richtig gelesen 04:00 Uhr!! Und soll ich euch mal was sagen? Tatsächlich konnten wir pünktlich starten. Ich denke, das war eine Primäre. Also rollten wir entspannt und bester Laune in Richtung Bayern. Wir sind gut durchgekommen, gegen 11:00 Uhr befuhren wir bereits die schönste Autobahnstrecke Deutschlands, den Albaufstieg. Und ja, es hätte alles so schön weiter verlaufen können, doch reibungslos ist nicht unsere Stärke….
Kurz vor Ende des Albaufstiegs hörten Trin und Sippi einen lauten Knall. Durch das Aufblinken eines LKWs wurde ziemlich schnell klar, der Knall kam vom Kühlanhänger. Also hieß es schnellstmöglich anhalten und feststellen, dass ein Reifen seinen Dienst quittiert hatte. Kurzerhand wurden die verderblichen Lebensmittel umgeladen und die übrigen Fahrzeuge setzten ihre Reise fort. Kurz später, nächster Schockmoment: Bei einem anderen Fahrzeug fiel plötzlich die Tanknadel auf null. Also hieß es auch hier, rausfahren und nachschauen. Zum Glück stellte sich dies als Kuriosum heraus und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Gegen 15:00 Uhr trafen die „Weiterfahrer“ am Zeltplatz ein und begannen ganz nach dem Motto: „Viele Hände schnelles Ende“ mit dem Aufbau der Zelte.
Für das MTF mit dem Kühlwaagen hieß es die gelben Engel anrufen und hoffen, nicht allzu lange warten zu müssen… – Spoiler: Die Besatzung des MTF hat 3 Stunden warten müssen, an Bord die 2 Kleinkinder in Ausbildung – Nach 2,5 Stunden, ganz viel Peppa Wutz und warten sichteten wir endlich das erwartete Abschleppfahrzeug um dann festzustellen, dass wir den Kühlanhänger nicht aufgeladen bekamen. Also musste der Abschlepper getauscht werden und wir warteten weiter. Beim zweiten Abschlepper klappte glücklicherweise alles und wir fuhren Richtung Reifenhändler. Sippi hatte im Vorfeld tatsächlich einen Reifenhändler in der Nähe gefunden, der die benötigten Reifen auf Lager hatte. Eine weitere Stunde später konnte das MTF inklusive Kühlanhänger mit nagelneuen Reifen weiter Richtung Zeltplatz fahren und das, ganz ohne weitere Komplikationen. Gegen 19 Uhr erreichte der letzte Teil der Vortour ENDLICH den Zeltplatz.
Der nächste Tag stand ganz im Thema Ambiente. Die Kenner unter euch werden wissen, dass zu einer Ferienfahrt das Ambiente dazugehört und aufmerksame Leser werden sich erinnern, dass wir die eine oder andere Stunde in den vergangenen Jahren mit entsprechenden Diskussionen verbracht haben. In diesem Jahr haben wir alles getoppt. Mehrere Stunden haben wir beraten, gemessen, alles umgeschmissen und neu gedacht. Was soll ich euch sagen? Schön ist es geworden! Gut, wir waren alle sickenass und hatten die ein oder andere Meinungsverschiedenheit, ABER: Schön ist es geworden!
Am Mittwochabend hatten wir es dann endlich geschafft, das Zeltlager stand und alles war eingerichtet, der GWL leergeräumt, sämtliche Zelte sturmsicher und mit Planen ausgelegt, Elektrik verlegt, und und und. Ich glaube, so hatte sich unser Yannick seinen Geburtstag eigentlich nicht vorgestellt, dafür gabs aber standesgemäß eine Benjamin Blümchen Torte. Und, Yannick durfte die gesamte Elektrik verlegen, wenn das nicht ein tolles Geschenk war. 😉
Donnerstag, der erste Tag an dem wir nicht rödeln mussten. Wir nutzen den Tag für einen Ausflug ins nahgelegene Salzburg. Nach einer Shoppingrunde besuchten wir einen Escaperoom. In 2 Team galt es die gestellten Aufgaben zu lösen und sich innerhalb einer Stunde aus dem Raum zu befreien. Wir halten fest, es war eine super Teambuildingmaßnahme und wir haben uns alle noch besser kennengelernt, den einen intensiver, wie den anderen.
Freitag stand bereits die Rückreise von 3 Betreuern an, um am folgenden Samstag die Kids zum Zeltplatz kutschieren zu können. Für Sippi war es besonders aufregend, sein erster Flug stand an. Es lief alles reibungslos, der Flug ging fast pünktlich (1,5 Stunden Verspätung). Die Zurückgebliebenen verbrachten ihren Tag mit Einkaufen und Vorbereitungen für die kommenden zwei Wochen.
Hier muss festgehalten werden, dass die Spiele Werwolf und 31 auf dem besten Weg sind um die Lieblingsbetreuerspiele zu werden. Unzählige Runden wurden im Verlauf der Vortour gezockt.
In den kommenden Tagen wird das Tagebuch wieder durch die Kids selbst verfasst. Seid gespannt, was die Kids euch zu berichten haben! Wir freuen uns jedenfalls auf zwei unvergessliche, schöne und hoffentlich sonnige Wochen, von denen wir in Jahren noch Anekdoten erzählen können.
Eure Trin.