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Tagebuch Ferienfahrt Almke 2018 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nadine Debetz, Judith Pitz   
Sonntag, den 15. Juli 2018 um 00:00 Uhr

 

Und es geht schon wieder los! Vom 15.07 bis zum 28.07 heißt es wieder „Jugendfeuerwehr Jülich ob Jück!“ In den kommenden 14 Tagen werden 27 Kids und 11 Betreuer eine hoffentlich schöne Zeit auf dem Jugendzeltplatz Almke bei Wolfsburg verbringen. Natürlich werden wir alle Daheimgebliebenen mit Bildern und dem mittlerweile traditionellen Zeltlagertagebuch auf dem laufenden halten. Eventuelle Rechtschreib-, Grammatik-, und Satzfehler sind special Effects und dienen zur allgemeinen Belustigung ;-) !

 


 

 

 

Vorbereitungen 13. & 14.07.2018

 

Die Jugendwarte trafen sich bereits am 13.07 um die ersten Vorbereitungen für die Ferienfahrt zu treffen. So wurde das gesamte Inventar aus dem JF-Keller in den Gerätewagen-Logistik geladen, das Geschirr neu sortiert sowie die Autos geputzt und kontrolliert. Der Tag endete nach ca. 5 Stunden Arbeit gegen 19 Uhr. Am nächsten Tag, dem 14.07, wurden lediglich die Gepäckstücke der Kinder , welche von 10-12 Uhr abgegeben werden konnte, verladen.

 

 

Tag 1 - Sonntag, 15.07.2018 – Eine (fast) problemlose Anreise und Zelte-Marathon

 

Die Ferienfahrt 2018 startete um 7:15 Uhr. Nachdem die Anwesenheit kontrolliert, die letzten Gepäckstücke verstaut und die Autobesatzungen eingeteilt waren, konnte es nun endlich los gehen. Gegen 7:30 Uhr rollten wir (zur Überraschung der Jugendwarte) ausnahmsweise pünktlich vom Hof der Feuerwache. Die ersten 100 Kilometer der Anreise verliefen sehr entspannt und ruhig. Dies konnten wir jedoch leider nicht fortführen. Das MTF4, welches den Kühlanhänger zog, sorgte schnell für aufsehen auf der A1. Sascha, der Fahrer des MTF4 wunderte sich über einen wild gestikulierenden Autofahrer, der plötzlich neben unserem MTF auftauchte. Doch, was war passiert? Blöderweise öffnete sich während der Fahrt die Türe des Kühlanhängers, worauf der PKW-Fahrer uns hinwies. Mittels Spanngurt und „Hausfrauen-Verzweiflungsknoten“ wurde die defekte Türe auf dem Standstreifen gesichert, ehe die Fahrt fortgesetzt werden konnte. Nachdem dieses Problemchen beseitigt war, entschied Tim sich dazu, ein schönes Foto von sich und dem Gerätewagen Logistik auf der A2 machen zu lasse, welches uns in den nächsten Tagen netterweise durch eine Ordnungsbehörde postalisch zugesandt wird. Nach einer Pause bei McDonalds und unzähligen Baustellen erreichten wir gegen 13:30 Uhr unser Ziel. Wir begannen sofort mit dem Aufbauen der Zelte sowie dem Leerräumen der MTFs und des GW-L. Besonders zu erwähnen ist hier die Hilfsbereitschaft der kleinsten Zeltlagerteilnehmer. Trotz enormer Hitze und kaum Schatten hielten sie bis zum Schluss durch und unterstützten uns wo sie nur konnten. Gegen 18 Uhr standen (mit Ausnahme des Aufenthaltszeltes) alle Zelte und konnten von Kids und Betreuern bezogen werden. Anschließend wurde der Grill angeschmissen und zum Abendessen gebeten. Neben Grill-Spezialitäten wurden Salate und Brot gereicht. Während des Essens entschieden sich die Betreuer , auch das Aufenthaltszelt noch am heutigen Tag aufzubauen. Während ein Teil der Jugendwarte sich mit dem Aufbau des Zeltes beschäftigten, richtete der andere Teil die Küche ein. Die Motivation der Jugendwarte schien heute unbegrenzt zu sein. Um 23:30 Uhr konnten wir stolz verkünden, dass alle Zelte stehen und auch die Küche war, bis auf ein paar Kleinigkeiten, betriebsbereit. Zur Überraschung der Betreuer, lagen alle Kids bereits um 23:45 Uhr in ihren Kojen, obwohl die heutige Nachtruhe auf 1 Uhr festgelegt worden war. So ging ein anstrengender aber erfolgreicher erster Tag zu Ende.

 

 

Tag 2 – Montag, 16.07.2018 – Gruppendynamik und Abkühlung (geschrieben von Team A)

 

Heute waren die meisten schon um 8 Uhr wach und unser Tag konnte starten. Beim Frühstück sangen wir alle für Stefan, der leider diesmal nicht an der Ferienfahrt teilnehmen konnte, ein Geburtstagsständchen und ließen es ihm per Videobotschaft zukommen. Nach dem Frühstück wurde die Lagerordnung und der Tagesplan besprochen. Außerdem wurden wir von den Betreuern in 4 Teams eingeteilt (feststehend für die gesamte Ferienfahrt), um die Lagerolympiade und typische Lageraufgaben täglich zu erledigen. Danach wurden die ersten Aufgaben erledigt. Während dessen hübschten Sina und Michelle Tim auf, in dem sie ihm die Fingernägel lackierten. Nach dem alles erledigt war, trafen wir uns mit den Betreuern auf dem Sportplatz und spielten Kennenlernspiele, die Sina organisiert hat. Dafür haben Sina und Michelle sich für jedes Kind einen Spitznamen einfallen lassen, die wir uns merken sollten. Nun saßen immer 5 Kinder in einer Reihe den anderen 5 Kindern gegenüber. Sehen konnten sie sich nicht, da zwischen ihnen eine Plane gespannt wurde. Immer ein gegenübersitzendes Paar konnte sich hintereinander sehen und musste den Namen seinem Gegenüber sagen. Dies gelang allen ziemlich gut. Mit einem Ball haben wir die Namen vertieft, in dem wir alle im Kreis standen und uns diesen zu geworfen haben. Dabei mussten wir den Spitznamen des Fängers nennen. Während wir spielten haben Dominik, Dustin und Holli sich einen Spaß erlaubt und dem schlafenden Tim Wasser über den Kopf geschüttet. Nach dem Spielen und einer Trinkpause holten wir unsere Badesachen und gingen bis zum Abendessen ins anliegende Freibad. Zum Abendessen haben Team D, Tim, Jan und Tanja ein leckeres Putengeschnetzeltes mit Reis und Salat zubereitet. Da das Essen beim Eintreffen der anderen noch nicht ganz fertig war, haben Timo, Alois, Max und Lasse den Fahnenmast gesucht, vorbereitet und eingebuddelt.  Im Anschluss wurden Spiele gespielt, gespült, die Fahne bemalt, wobei Addi das Ortsschild auf der Fahne gelb ausgemalt hat, geduscht und den Abend bei einem gemütlichen Lagerfeuer ausklingen gelassen. Am Abend gab es jedoch noch einen kleinen „Brillenunfall“. Beim Fussball spielen stießen Dominik und Jan B. unglücklich zusammen, so dass Dominiks Brillenbügel abbrach. Da er ohne Brille sehr schlecht sieht, bekam er von Judith, Katrin und Tim einen Blindenpunkt verpasst.

 

Teammitglieder von Team A: Guilliermo, Lasse, Laura F, Ronja, Adrian und Jan B.

 

 

Tag 3 – Dienstag, 17.07.2018 - Autostadt und Stadtbummel (geschrieben von Team B)

 

Um halb acht bereitete Team C mit Tanja das Frühstück vor. Alle anderen mussten pünktlich um 8:30 Uhr im Aufenthaltszelt anwesend sein, sonst wäre die heutige Nachtruhe um 2 Stunden vorverlegt worden (23 Uhr). Nachdem Frühstück wurden alle anstehenden Aufgaben erledigt und um 10 Uhr trafen sich alle erneut, um zur Autostadt Wolfsburg zu fahren. Es gab viele verschiedene Automarken zu entdecken wie z.B.  Volkswagen, Lamborghini, Skoda, Audi, Seat, Bugatti, und Porsche. Dort gab es auch Hüpfburgen und Rutschen, die wir leider nicht nutzen konnten, weil diese erst morgen öffnen. Allerdings konnten wir viele Tiere beobachten wie z.B. Enten, Gänse, Bisamratten, Fische, und Libellen. Die waren sehr süß. Während die anderen durch die einzelnen Häuser zogen, verbrachte die Gruppe von Yannick, Holly, Adrian und Jan im Autostadt eigenen Kino und schauten Terminator. Im Anschluss trafen wir uns wieder und gingen in die Wolfsburger Innenstadt. Dort durften wir in Kleingruppen 3 Stunden lang bummeln. Eine Gruppe hatte während des Bummelns einen extrem langen Fußweg. Lasse führte seine Gruppe Dank „Google Maps“ (statt Fußweg den Autoweg), einmal gefühlt durch ganz Wolfsburg. Die meisten waren vom Outlet Center sehr begeistert und gingen auch fleißig shoppen. Müde und Kaputt fuhren wir um 17:00 Uhr zum Zeltplatz zurück, wo Team A mit Jan und Tanja uns Currywurst mit Fladenbrot und frischem Salat zubereiteten. Nachdem wir das sehr leckere Essen genossen haben, wurden wieder alle anstehenden Aufgaben erledigt. Den heutigen Abend lassen wir ausklingen mit einem Völkerballmatch (Lagerolympiade) und einem Lagerfeuer mit Marshmallows. Gegen 22:15 Uhr kehrten auch Judith und Darius zurück, die seit 19:15 Uhr im Krankenhaus saßen. Das beliebteste Lagerspiel bis jetzt ist Wikingerschach und wird immer wieder zwischendurch gespielt.

 

Teammitglieder von Team B: Yannick, Kilian, Phillip, Conor, Jana, Charlotte und Lena

 

 

Tag 4 – Mittwoch, 18.07.2018 - Lager- und Spieletag (geschrieben von Team C)

 

Der Tag begann um 9:30 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück. Neben Brot, Brötchen und Aufschnitt gab es Rührei und Rohkost. Nach dem Frühstück wurde gespült sowie die Bäder und Toiletten geputzt. Anschließend wurde ein Eingangsschild für unseren Zeltplatz gebaut und bemalt. Danach wurden ein paar Spiele gespielt wie zum Bespiel Wikingerschach oder Federball. Während einer kurzen Pause hatten wir die Möglichkeit Duschen zu gehen oder uns anderweitig zu beschäftigen. Manche hörten Musik andere entspannten in ihren Zelten. Später am Mittag gab es einen kleinen Snack, jeder konnte sich individuell seinen Döner belegen und sich zum Nachtisch einen Joghurt schmecken lassen. Sina, Yannick und Jan B. schenkten der Jugendfeuerwehr ein Spiel, da es ihre letzte Fahrt ist. Danach hatten wir etwas Freizeit bevor wir uns auf dem Sportplatz trafen. Dort spielten wir alle zusammen Capture The Flag. Darauf folgte eine Partie Völkerball erst mit Wasserbomben und anschließend mit einem Ball. Zu Abend bekochte uns die Gruppe B mit Schnitzel, Knödel, Kaisergemüse und zu Nachtisch gab es Pudding mit Erdbeeren. Das Essen wurde von uns und den Betreuern wie bei der Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ bewertet und war ein Teil unserer Lagerolypmiade. Tim klaute Sascha das zweite Stück Schnitzel, was eigentlich für Alois bestimmt war (der schon mit dem Teller voll Soße für das Schnitzel kam) und alle lachten. Um 21:30 spielten wir Activity mit Katrin danach ging der Abend mit einer Stuhlrunde am Lagerfeuer zu ende. Die Nachtruhe wurde auf 23:30 Uhr gelegt da wir am morgigen Tag nach Marienborn fahren.

 

Teammitglieder von Team C: Max, Sina, Bastian, Jan E. Thilo, Tobias

 

 

Tag 5 – Donnerstag, 19.07.2018 Gedenkstätte Marienborn und Abkühlung im Freibad (geschrieben von Team D aka die Gewinner)

 

Der Tag begann für Team A (Frühstücksvorbereiter) um 7:30 mit den Frühstücksvorbereitungen. Sie bereiteten gekochte Eier und Rohkost vor. Um 8:30 begann der Tag für alle anderen um lustvoll das Frühstück zu genießen. Anschließend traten wir die Fahrt zur Gedenkstätte Marienborn an. Nach circa einer halben Stunde sind wir dort angekommen. Dort hatten wir die Möglichkeit uns die restliche Zeit mit einer Ausstellung zum Grenzübergang zu vertreiben. Als die Zeit gekommen war wurden wir von der netten Dame am Empfang zur Führung gerufen. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweils einen Führer zugewiesen bekamen. Durch die aufschlussreiche Erklärung unserer Begleiter konnten wir uns den Ablauf an der ehemaligen innerdeutschen Grenze genaustens vorstellen. Wir durften sogar in eine Passkontrollstelle und in den Wachturm, von dem man die A2, die ehemalige Grenze zwischen BRD und DDR sehr gut sehen konnte. Nach der Führung traten wir den Rückweg an und aßen einen kleinen Mittagssnack am Zeltplatz. Im Laufe des Nachmittags gingen wir zum Freibad, wo Dominik auf die Brillante Idee kam eine Wette gegen Tim anzutreten. Die Wette war, dass Dominik Tim circa 35 Meter Huckepack tragen musste. Da Tim aber aufgrund einer anstehenden Blamage schummelte, verlor Dominik diese Wette. Um das Essen vorzubereiten trat Team C den Rückweg zum Zeltplatz um 17.30 Uhr an und der Rest der Gruppe trat um 19:00 Uhr den Rückweg an. Als die Gruppe ankam bereitete Jana mit Kappen Katrin Stockbrot für das Lagerfeuer vor, welches nach dem Essen stattfand.

 

Teammitglieder von den Gewinnern: Dominik, Dustin, Darius, Leonie, Jill und Laura B.

 

 

Tag 6 – Freitag, 20.07.2018 - Chilliger Tag (geschrieben von Team A)

 

Frühstück gab es um 10 Uhr. Zusätzlich zu den üblichen Brötchen und den Cornflakes gab es Spiegelei und Bacon (war sehr lecker). Danach mussten wir die Zelte und den Zeltplatz aufräumen. Als dies fertig war mussten jeweils 3 Jungs und 3 Mädchen die Toiletten reinigen. Besonders die Jungentoilette hatte eine Reinigung dringend nötig. Nach der Putzaktion wurde erstmal gechillt. Während des chillens bekam Timmbo eine Attentatsandrohung von einer Lagerteilnehmerin. Daraufhin suchte er sich einen Personenschutz, nämlich Dominik, Yannick und Adrian. Die Arbeitsuniform bestand aus einer Kochschürze, einem Kochlöffel für den Nahkampf und einer Wasser- Spritzpistole für den Kampf auf großer Distanz. Sie beschützten Timmbo gut bis zum Abendessen (Lagerdinner), was Team D mithilfe des Küchenteams, zubereitete. Es gab Burger mit Salat und Sahnetraum zum Nachttisch. Währen der Vorbereitungszeit unterstützten wir die Nachbargruppe bei ihrer „Wetten, Dass..“ Aufführung. In der die Jugendlichen gewettet haben, dass sie 100 Leute auf dem Platz versammeln wollten. Pünktlich zum Nachmittag erreichte der reichlich vermisste Chris den Zeltplatz. Dieser hatte aufgrund einer feuerwehrtechnischen Weiterbildung nicht von Beginn an teilnehmen können, wird aber ab sofort das Betreuerteam unterstützen.

 

Beim Abendessen hat sich jeder seinen Burger selbst belegt und gegessen. Dann wurde auf Timmbo tatsächlich, trotz Leibwächtern, welche zu dritt neben ihm saßen, das geplante Attentat verübt. Die Leibwächter hatten somit versagt. Nach einer Kurzen Pause haben wir 1, 2 oder 3 gespielt und sind zur Nachtruhe, welche wegen dem morgigen Ausflug zum Tankumsee, auf 24:00 gelegt wurde, ins Bett gegangen.

 

Teammitglieder von Team A: Lasse, Adrian, Jan B., Laura F., Ronja, Guillermo

 

 

Tag 7 – Samstag, 21.07.2018 - Tankumsee und Bergfest (geschrieben von Team B)

 

Um 8:30 Uhr haben wir von unseren Jugendsprechern eine klare Ansage bekommen, da wir den platzt nicht sauber halten. Somit mussten wir nach dem Frühstück, welches um 9:00 Uhr stattfand, den kompletten Zeltplatz von Müll und Pfandflaschen befreien. Nachdem wir fertig waren packten wir unsere Taschen für den Tankumsee. Um 10:00 Uhr fuhren wir dann los und kamen um ca. 10:30 Uhr an. Nach 5minuten warten, liefen wir geschlossen ins Wasser und tobten uns aus. Bis auf 5 Kids gingen wir in 4er Gruppen Tretboot fahren. Michelle, Dustin und Jan B. hatten ein Boot mit einer Rutsche. Wir alle trafen uns dann in der Mitte rutschten, sprangen vom Boot und hatten viel Spaß dabei. Die restlichen Kinder spielten im Wasser und kauften sich Pommes. Als wir alle wieder beisammen waren, haben wir gemeinsam mit Timo und Katrin Schweinchen in der Mitte gespielt. Um 15:30 Uhr wollten wir eigentlich wieder zum Platz fahren. Leider fiel uns dann auf, dass die Batterie vom MTF 3 leer war. Ein paar Jungs schoben ihn an. Doch leider nützte es nichts. Timo hat sich bei einem Autofahrer ein Startkabel geliehen. Damit starteten wir das MTF 3. Am Platz angekommen kochte das Team A uns Hackröllchen mit Käsespätzlen. Ein paar Jungs wie auch die Betreuer (Katrin, Judith, Timo, Chris, Nadine, Alois, Sascha, Tanja und Tim ließen sich von Jana, Charlotte und Lena Zöpfe machen. Zum Schluss sahen sie dann alle sehr lustig und schön aus.

 

Teammitglieder von Team B: Yannick, Kilian, Phillip, Conor, Jana, Charlotte und Lena

 

 

Tag 8 - Sonntag, 22.07.2018 - Stefan zu Besuch und Supertalent

 

Heute Morgen kam Stefan vor dem Frühstück. Er verbrachte den heutigen Tag mit uns. Katrin teilte uns beim Frühstück mit, dass heute Abend das Supertalent (Lagerolympiade) gemacht wird und jede Gruppe 2 Auftritte haben wird. Auch die Betreuer bereiteten etwas vor. Nach dem Frühstück räumten wir auf, erledigten die anstehenden Aufgaben und verteilten die Wäsche. Jede Gruppe probte den ganzen Tag immer wieder etwas. Nachmittags spielten die Teams Wikingerschach gegeneinander, was auch Teil der Lagerolympiade ist. Danach aßen wir alle selbstgemachte Waffeln mit heißen Kirschen, Sahne und Vanilleeis. Danach wurde fleißig weiter geübt. Den Kindern fiel es anfangs schwer sich innerhalb der Gruppe zu einigen, doch letztendlich haben es alle geschafft. Während Tim und Jan Kartoffelpüree mit Spinat und Fischstäbchen gekocht haben, fing Sina sich einen Splitter im Bein ein. Tim zog ihn sofort, doch leider nicht ganz. Judith fuhr mit ihr ins Krankenhaus. Dort teilte ihr der Arzt nach langem Hin und Her mit, dass er nichts findet. Die Stelle, wo der Splitter war, wurde schon aufgeschnitten und musste wieder genäht werden. Nach dem leckeren Abendessen probten alle fleißig weiter. Da das Proben sehr zeitintensiv war, haben heute alle Betreuer ab dem Abendessen alle Aufgaben erledigt und die Kids konnten sich ausschließlich auf ihre Auftritte vorbereiten.

 

 

Tag 9 – Montag, 23.07.2018 - Besuch im Phaeno und Spaß auf dem Platz (gezeichnet: Die Gewinner)

 

Wie immer ging der Tag mit einem ausgiebigen Frühstück los, weshalb Team A bereits um 7:30 Uhr aufstehen musste, damit das Frühstück für die anderen um 8:30 Uhr angerichtet ist. Anschließend machte sich das Team B auf zum Spülen, während der Rest sich fertig machte und Team A die Küche aufräumte. Um 9:30 machten wir uns auf den Weg nach Wolfsburg um ins Phaeno zu fahren. Im Phaeno angekommen wurden wir herzlich empfangen und in 2 Gruppen eingeteilt, welche jeweils einen kurzen Rundgang durch die verschiedenen Themen und Experimente bekamen. Am Ende der Rundgänge bekam jede Gruppe einen Rallyebogen über verschiedene Experimente, die es zu lösen galt. Das Phaeno war aufgeteilt in verschiedenste Themenbereiche (Optik, Zeit, Elektrik, Illusionen, Biologie). Als wir mit der Rallye fertig waren, konnten wir uns die Experimente, welche uns besonders interessierten ebenfalls anschauen. Um circa 13:30 ging es für uns erneut in die Innenstadt von Wolfsburg um unser Geld beim Shoppen zu verprassen! Zweieinhalb Stunden später trafen wir uns gemeinsam erneut an der Experimentierwelt Phaeno um von dort aus zum Zeltplatz zu fahren. Am Zeltplatz angekommen fing Gruppe C an Köttbullar, Nudeln und Rotkohl vorzubereiten. Während Gruppe C das Essen vorbereitete haben die Betreuer mit einigen Versuchskaninchen die Wasserrutsche, wenn man sie denn so nennen kann, aufgebaut und natürlich auch getestet um nach dem Spülen ordentlich Spaß zu haben. Als alle geduscht waren saßen wir am Lagerfeuer, grillten Marshmallows, plauderten ein wenig und ließen den Abend entspannt ausklingen. Um 24 Uhr ging es für die Jugendlichen dann ins Bett um den nächsten Tag ausgeschlafen zu beginnen.

 

Die Gewinner (Team D): Dominik, Dustin, Darius, Leonie, Laura und Jill

 

 

Tag 10 – Dienstag, 24.07.2018 - Badeland Wolfsburg und abendliche Zeltplatzrally (geschrieben von Team A)

 

Der Tag startete mit einem Frühstück, welches um 8:30 stattfand. Zum Frühstück hab es heute vermeidlich hartgekochte Eier, die aber irgendwie noch immer ziemlich flüssig von innen waren. Daraufhin sind wir zum Badeland in Wolfsburg gefahren, wo wir nett empfangen wurden Nachdem die Bade- und Hausregeln erklärt und wir unsere Schlüssel für die Spinde bekommen haben, konnten wir uns in verschiedene Becken wie z.B einem Springerbecken, ein Schwimmerbecken, Whirlpools und einem Außenbereich austoben. Außerdem gab es zwei Rutschen, eine mit Reifen und eine normale Rutsche. Die meiste Zeit haben in der Schwimmbadeigenen Pommesbude gegessen. Um 15:30 trafen wir uns am Ausgang und sind dann in den Blechsaunen (alias MTF’s) zurück zum Zeltplatz gefahren. Dort haben wir gechillt und Tim und Zippi haben angefangen zu kochen. Heute gab es Bratwurst, Porree und Kartoffeln. Zum Nachtisch wurde Herrencreme (natürlich ohne Alkohol) gereicht. Nach dem Essen, welches um 19:00 stattfand haben Adrian und Dominik uns die Regeln für die nächtliche Zeltplatzrally erklärt. Es wurde noch gespült und anschließend am Lagerfeuer entspannt. Als es dann endlich dunkel war, konnte das von Adrian und Dominik geplante Spiel starten. Die Beiden hatten verschiedene Stationen aufgebaut, an denen man Aufgaben lösen musste. Löste man die Aufgabe richtig, erhielt man einen Tipp, um Dominik und Adrian (die sich versteckt haben) zu finden. Der Abend und das Spiel waren dann gegen 2 Uhr vorbei.

 

Teammitglieder Gruppe A: Adrian, Jan B, Lasse, Laura, Guillermo, Ronja

 

 

Tag 11 - Mittwoch, 25.07.2018 - 1. Aufräumarbeiten beginnen, und entspannen im Freibad (geschrieben von Gruppe B)

 

Da die vorherige Nacht so lange war, durften wir verhältnismäßig lange schlafen. Die Gruppe C bereitete uns ab halb 10 einen Brunch zu. Anschließend  ging es mit den ersten Aufräumarbeiten los. Team C und D haben die ersten Töpfe und Kochutensilien gespült und auf den LKW geladen. Die Toiletten wurden heute auch jeweils von 4 Jungs und Mädchen gesäubert. Nachdem wir mit all dem fertig wurden, kühlten wir uns im Freibad ab. Zum Abendessen aßen wir Gulasch mit reis wie auch Bohnensalat und die Reste Porree von gestern Die Wasserrutsche die wir vorgestern aufgebaut haben, nutzen wir nach dem Essen mit Spaß erneut. Nachtruhe war heute schon um halb 11, da wir morgen in den Heidepark fahren wollten. Judith war heute leider nicht bei uns, da sie in Düsseldorf eine Prüfung schrieb. Die Fahrt dauerte insgesamt ca.7 Stunden (Hin-und Rückfahrt) mit dem ICE. Da die Zeit so schnell umgeht, haben wir schon das Küchenzelt abgebaut.

 

Geschrieben von: Yannick und Jana

 

 

Tag 12 - Donnerstag, 26.07.2018 - Ein Tag im Heide-Park Soltau inkl. Autobahn Déjá-vu (geschrieben von Judith und Nadine)

 

Aufgrund der anstehenden Reise zum Heide-Park, begann unser Tag bereits um 7:15 Uhr mit einem kleinen, aber trotzdem ausreichendem Frühstück. Da wir bereits gestern unser Geschirr für die bevorstehende Abreise vorbereitet hatten, konnten wir uns aufgrund der verwendeten Pappteller das zeitraubende Spülen sparen. So schafften wir es, gegen 8 Uhr in Richtung Soltau aufzubrechen. Die Anreise verlief (eigentlich Jugendfeuerwehr Jülich typisch) nicht unspektakulär. Ein LKW-Fahrer übersah das Stauende und fuhr auf einen stehenden LKW auf. Dabei riss die gesamte Bordwand des LKW auf, welcher mit Wasserflaschen gefüllt war. Selbstverständlich bremste der ELW 1-2 sofort ab (natürlich nur die Betreuer), um die Lage zu erkunden. Das Resultat: eine Autobahn voller Wasserflaschen und glücklicherweise unverletzte LKW-Fahrer. Bei Katrin, Tim, Alois und Judith weckte dieser Vorfall Erinnerungen. Im Jahr 2009, also bei unserem ersten Besuch in Almke, reisten wir ebenfalls zum Heide-Park. Bei der Rückfahrt ereignete sich ebenfalls ein schwerer Unfall, bei dem wir anschließend 2 Stunden in einer Vollsperrung standen. Trotzdem erreichten wir nach ca. zwei Stunden und einer verpassten Ausfahrt unser Ziel. Dort angekommen wurden die Tickets organisiert und der Park „gestürmt“. Neben zahlreichen Achterbahnen, wurden auch die etwas ruhigeren Fahrgeschäfte von uns eingenommen. Vorzugsweise wurden jedoch aufgrund der Hitze Wasser-und Raftingbahnen angesteuert. Zur großen Enttäuschung der Kinder und Betreuer war die Holzachterbahn „Colossos“ aufgrund von Wartungsarbeiten leider geschlossen. Auch andere Fahrgeschäfte schienen sich häufiger in „Wartungsarbeiten“ zu befinden und waren häufiger außer Betrieb. Vor allem die Betreuer schienen zu den Schließungen der Bahnen beizutragen. Immer wenn diese irgendwo anstanden, kam kurz drauf eine Durchsage, dass das Fahrgeschäft aufgrund einer technischen Störung außer Betrieb sei. Die Weisheit „Wer nicht hören will, muss fühlen“, wurde heute bei unserem „Chef“ Tim geltend gemacht. Während alle Betreuer ihre Brillen und Kappen vor der Fahrt am Bollerwagen ließen, wollte Tim seine unbedingt anlassen. Als die Achterbahn fahrt aufnahm, machte Tims Kappe sich selbstständig und flog weg. Glücklicherweise konnte Chris, welcher hinter Tim saß, diese fangen. Laura F. und Jan E. (alias der "Bürgermeister") konnten bei einem Basketballspiel ein riesen Einhorn und einen riesen Husky erspielen, welche sie stolz bei unserem „Mittagstreffen“ präsentierten. Nach der Mittagspause wurde es für unseren Conor ernst. Da er eher für die ruhigeren Fahrgeschäfte zu begeistern ist, stellte er eine Wette mit Tim auf. In dieser Wette ging es darum, dass er und Tim gemeinsam Achterbahn fahren. Dafür suchte er sich das Fahrgeschäft „Krake“ aus, welche ihm sichtbar nervös machte. Auch während und nach der Fahrt, schien er noch immer nicht wirklich begeistert zu sein. Trotzdem gewann er die Wette und erhält nach Absprache mit Tim seinen „Preis“. Um 18 Uhr war der Tag leider schon vorbei. Auch hier Griff wieder das altbekannte „Autobahn-Heide-Park-Problem“. Aufgrund eines 14 km Staus, welcher uns zwei Stunden Verzögerung beschert hätte, verbesserten wir unsere Ortskenntnisse und tuckerten durch sämtliche niedersächsische Käffer. Um 20:30 Uhr erreichten wir endlich den Zeltplatz und begannen mit den Essensvorbereitungen. Nachdem alle gegessen hatten, wurden Aufgaben verteilt und abgearbeitet. Anschließend ließen wir den Tag (ohne festgesetzte Nachtruhe) am Lagerfeuer ausklingen.

 

 

Tag 13 - Freitag, 27.07.2018 - Rückbau und Abkühlung im Freibad

 

Nach dem gestrigen Tag war heute erst einmal ausschlafen angesagt. So wurde erst gegen 10 Uhr gefrühstückt ehe es mit den ersten Rückbaumaßnahmen losging. Mit vereinten Kräften wurde das große Aufenthaltszelt sowie das Lagerzelt abgebaut. Sämtliche Utensilien, Zelte und Material wurden auf den Zeltanhänger und den Gerätewagen-Logistik geladen. Die Aufräumarbeiten neigten sich gegen Mittag dem Ende entgegen. Aufgrund der Witterung wurde das Freibad angesteuert um sich von den Strapazen sowie der Anstrengung zu erholen. Nach 13 Tagen geschah das unglaubliche! Während des Schwimmbadbesuches fing es tatsächlich an zu regnen. Dieser hielt jedoch leider nicht lange an. Während der ein Teil der Gruppe zum Zeltplatz „flüchtete“, trotzte die andere Hälfte dem Regen und vergnügte sich weiter im kühlen Nass. Am Abend wurde gegrillt und anschließend ein Lagerfeuer entzündet. Am Lagerfeuer fand neben der traditionellen Feedbackrunde auch die Verabschiedung der „alten Hasen“ statt. Sina, Yannick, und Jan B. werden in naher Zukunft in die Einsatzabteilung übertreten und erlebten ihre letzte Ferienfahrt mit der Jugendfeuerwehr. Zum Abschied gab es ein persönlich gestaltetes T-Shirt mit alten „Kinderbildern“. Anschließend konnten wir den Blutmond bestaunen, welcher gemeinsam mit dem Mars und der Milchstraße von unserem Zeltplatz aus gut erkennbar war. Wie bereits in den Tagen davor, warteten wir auch mit Spannung auf die IS.S. Zur guter Letzt schlief der Großteil der Kids nicht in ihren Zelten, sondern am Lagerfeuer.

 

 

Tag 14 - Samstag, 28.07.2018 - Abreise und gestrandeter GW-L


Da der Großteil der Jugendlichen am Lagerfeuer schliefen, begann der Tag (aufgrund der Lautstärke) für die meisten Betreuer und Kids bereits gegen 6 Uhr. Nachdem das persönliche Gepäck gepackt und verstaut war, begannen wir mit dem Abbauen der Zelte. Hitze sowie die pralle Sonne erleichterten uns den Abbau nicht wirklich. Als gegen 11 Uhr alle Zelte abgebaut und der Platz sauber übergeben werden konnte, traten wir nach einem kurzen Frühstück die Heimreise an. Die Rückreise verlief zur Überraschung aller ohne größere Probleme. Naja, fast 5 Kilometer vor dem Ziel ging dem GW-L der Sprit aus, so dass wir kurzerhand auf der Abfahrt der B55 bei Mersch stehenblieben. Tims Berechnung (die Formel lautete: „Das hat auf der Hinfahrt auch gereicht!“ ) ging wie bereits von Judith erwartet, nicht wirklich auf.  Während ein MTF einen Dieselkanister auf der Wache holte, wurde die „Unfallstelle“ selbstverständlich fachmännisch abgesichert. Auch der erlösende Diesel brachte nicht den erwünschten Effekt. Schlussendlich mussten Chris und Jan mit dem Rüstwagen anrücken um den GW-L von der Kreuzung zu schleppen. Am Straßenrand gelang es Jan (nachdem bereits das Führerhaus abgekippt wurde) den LKW wieder ans Laufen zu bringen. Die Wartezeit wurde durch einen Auftritt der Backstreet-Girls sowie einer Macarena-Tanz-Einlage überbrückt. Nach dieser Verzögerung, schafften wir es gegen 19:30 Uhr endlich auf den Hof der Feuerwache zu rollen, wo wir mit Applaus empfangen wurden. Das Gepäck wurde ausgeladen und die Materialen in den Keller geräumt. Damit endete die Ferienfahrt 2018 etwas chaotisch jedoch mit vielen schönen Erinnerungen!

 

 

 

Alle Bilder gibt es auch in unserer Bildergalerie.

 

 

 

 

 

 
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