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Ferienfahrt Ausgabe 10 - Hauenstein reloaded PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Judith Pitz   
Samstag, den 18. Juli 2015 um 12:42 Uhr

 

Sommerzeit = Ferienfahrtzeit. Auch in diesem Jahr ist die Jugendfeuerwehr Jülich mal wieder unterwegs. Ziel ist der Jugendzeltplatz in Hauenstein, wo wir vom 19. Juli bis 01. August zu Gast sein werden. Der Zeltplatz ist uns bereits bestens bekannt, da wir schon 2010 ein spannendes Zeltlager dort erlebt haben. Unsere Reise werden wir bekanntermaßen wieder in einem Tagebuch dokumentieren.

 

 

Los ging es für die Jugendwarte bereits einen Tag vor der offiziellen Abreise. Die Fahrzeuge wurden reisefertig gemacht, Material und das Gepäck aller Teilnehmer verladen. Dann machte sich ein Teil der Betreuer bereits auf den Weg in die Pfalz. Nach den guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr wird die Gruppe dort bereits die Zelte aufbauen, so dass die übrigen Betreuer und Kids am Sonntag nachmittag eine fertige Zeltstadt beziehen können.

 

Tag 1: 19.07.2015 – Jugendfeuerwehr Jülich auf reisen

 

Aufgrund des bereits gestern gestarteten Vorabteams und den damit zum größtenteils wegfallenden Aufbauarbeiten, trafen wir uns erst um 9.30 Uhr auf der Feuerwache in Jülich. Nachdem die Anwesenheit geprüft und wir eigentlich abfahrbereit waren, merkte Felix, dass er anscheinend seine Geldbörse zuhause vergessen hatte. Sein Vater eilte daraufhin zum Auto um die vermeidlich vergessene Geldbörse zuhause zu holen. Keine 5 Minuten später fand Felix jedoch die vermisste Geldbörse und wir konnten mit etwas Verzögerung in Richtung Hauenstein aufbrechen. Nach ca.2 Stunden Fahrt machten wir hinter Koblenz eine etwa einstündige Mittagspause. Auch nach der Pause verliefen die nächsten 2 Stunden Fahrt sehr ruhig und unspektakulär. Lediglich ein paar Baustellen und eine defekte Lampe im Kofferraum des MTF-2, deren Kabel Stefan daraufhin kappte (die Lampe in der Mitte des Fahrzeuges schaltete sich daraufhin wieder ein), bremsten uns ein wenig aus. Trotz alledem erreichten wir um 15 Uhr unser Ziel und begrüßten das Vorabteam mit „Blaulicht und Musik“. Anscheinend war das lang ersehnte Ziel nicht wirklich von unserer Ankunft begeistert, da es wie aus Eimer zu gießen begann, als wir das Hauensteiner-Gemeindegebiet passierten. Nachdem der Regen abgeklungen war und die Sonne herauskam, begannen Kids und Jugendwarte die restlichen Arbeiten gemeinsam zu erledigen. Natürlich durfte auch die alljährliche Ansprache (welche der Großteil der Truppe mittlerweile fehlerfrei wiedergeben kann) von unserem Tim nicht fehlen. Nachdem auch die Gruppen des Lagerdinners eingeteilt und bereits der erste Strafspüldienst verteilt wurde, durften die Kids die Zeit frei nutzen und der Grill angeschmissen so das gegen 21 Uhr gemeinsam gegessen werden konnte. Neben dem Grillfleisch wurden verschiedene Salate und Bratkartoffeln gereicht. Während des Essens war es unserer im Aufenthaltszelt montierten Lärmampel zu laut, was uns lautstark mitgeteilt wurde. Für jeden „Alarm“ wurde die Bettruhe um eine Stunde vorgezogen, was die Kids erst merkten, als Tim verkündete, dass die Bettruhe bereits um 21:30 Uhr statt der geplanten 24 Uhr begann. Den angefangenen Abend ließen die Jugendwarte gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

 

Tag 2: 20.07.2015 – Gruppendynamik und Abkühlung

 

Die erste Nacht in Hauenstein verlief ruhig und entspannt, was auch auf einen ebenso ruhigen Morgen hindeutete. Dies klappte im Betreuerzelt jedoch nur bedingt, da Timo seinen auf 5:15 Uhr gestellten Wecker nicht hörte, diesen erst nach gefühlten 10 Minuten ausschaltete und so nahezu das gesamte Betreuerzelt weckte. Leidtragender dieser unfreiwilligen Weckaktion war Sascha, der von seiner Tanja verdächtigt wurde den Wecker gestellt zu haben und daraufhin eine Standpauke sowie einen leichten Bodycheck kassierte. Gegen 9 Uhr versammelten wir uns im Aufenthaltszelt um das erste gemeinsame Frühstück zu uns zu nehmen. Die Kids schienen aus ihrer gestrigen Strafe gelernt zu haben, was sich durch einen geringen Lärmpegel und die nicht einmal „meckernde“ Lärmampel bemerkbar machte. Nach dem Frühstück wurden wie gewohnt die Spül- und Toilettendienste eingeteilt sowie die Lebensmittelvorräte in unserem Lager durch Einkäufe der Jugendwarte aufgestockt. Nachdem alle anstehenden Aufgaben erledigt waren, spielten die Kids Wickingerschach oder suchten eine Abkühlung. Auf der Suche nach etwas Abkühlung merkte Lena, dass Naivität sofort bestraft wird. Anstatt Chris die Wasserflasche einfach über den Kopf zu kippen, fragte sie ihn vorher, ob es für ihn in Ordnung wäre. O-Ton Lena:“Chris? Darf ich dich nass machen ??“. Nach dieser Frage war nicht wie geplant Chris von oben bis unten nass, sondern Lena stand wie ein begossener Pudel auf dem Zeltplatz. Im weiteren Verlauf des Vormittags wurden gruppendynamische Spiele durchgeführt, welche zur Stärkung des Vertrauens und der Zusammenarbeit innerhalb unserer Gruppe dienen sollten. Da das Wetter mitspielte, war ein Ausflug ins örtliche Freibad geplant, der für etwas Abkühlung sorgen sollte. Im Freibad angekommen wurden die Becken sowie Rutsche und Sprungbretter eingenommen oder auf der Liegewiese relaxt, ehe es gegen 18 Uhr wieder zum Zeltplatz ging. Der Rückweg war zum Erstaunen der Kids und so mancher Betreuer jedoch nicht so unspektakulär wie der Hinweg. Mit Tim und Stefan als Bergführer legten wir ca. 130 Höhenmeter zurück um an einen Aussichtspunkt zu gelangen. Dieser Aufstieg fiel aber dem Großteil der Kids und einigen Betreuern ziemlich schwer, was von bösen bzw. erschöpften Gesichtern bis hin zu kleinen Panikattacken reichte. Am Aussichtspunkt angekommen, wurden die Meisten für diese kleine Anstrengung belohnt, da wir nun einen schönen Ausblick über Wälder und Berge genießen durften. Nachdem der Zeltplatz wieder erreicht war, begann das Küchenteam mit den Vorbereitungen für das Abendessen. An diesem Abend gab es Geschnetzeltes mit Spätzle oder Reis, sowie Salat und zum Nachtisch einen Joghurt. Als die Spülarbeiten erledigt waren, versammelten wir uns gemeinsam am Lagerfeuer, ehe es für die Kids um 22:45 Uhr in die Zelte ging. Nachdem ein Jungen- sowie das Mädchenzelt das Prinzip der Nachtruhe verstanden hatten, war aus dem zweiten Jungenzelt lautes Lachen zu hören. Letztlich war es Jan der von Tim „strafversetzt“ wurde und für diese Nacht in ein anderes Zelt umziehen musste. Daraufhin kehrte auch im zweiten Jungenzelt endlich Ruhe ein, so dass die Betreuer den Abend entspannt am Lagerfeuer ausklingen lassen konnten.

 

Tag 3: 21.07.2015 – Teufelstisch und Lagerdinner

 

Auch der dritte Tag startete mit einem ausgiebigen Frühstück bei dem unter anderem Rührei und verschiedene Gemüsesorten gereicht wurden. Nach dem Frühstück brach die erste Gruppe des Lagerdinners nach Hauenstein auf, um die nötigen Zutaten für das abendliche Dinner zu besorgen. Desweiteren wurden nach der Rückkehr der Einkaufsgruppe noch die Bruschetta für den Abend vorbereitet. Am Vormittag ging es dann zum Abenteuerspielplatz am Teufelstisch. Den alten Hasen unter uns war dieser Spielplatz bzw. das einzigartige Naturphänomen bestens bekannt, da wir bereits 2010 einen Nachmittag dort verbrachten. Kaum am Teufelstisch und dem dazugehörigen Abenteuerspielplatz angekommen, eroberten die Kids die im Hang integrierte Rutsche sowie sämtliche Spielgeräte und auch den Minigolfplatz. Die Eroberung des Minigolfplatzes sorgte bei den Betreuern und Jugendfeuerwehrmitgliedern die bereits 2010 mit dabei waren für besorgniserregende Gesichter. Der Grund: Nachdem wir vor fünf Jahren 4 durch Minigolfspielen verursachte Unfälle und Verletzungen zu verzeichnen hatten, wurde das eigentlich so harmlose und ungefährliche Minigolf auf die Liste der nicht Jugendfeuerwehr tauglichen Sportarten gesetzt. Glücklicherweise verliefen alle Partien Minigolf aber ohne Verletzungen. Die Betreuer nutzten den mehr oder weniger stabilen Internetempfang um das Tagebuch hoch zu laden, stiegen gemeinsam mit den Kids hinauf zum Teufelstisch oder spielten eine Partie Minigolf. Am späten Nachmittag brachen wir wieder zum Zeltplatz auf, auf dem es für Kids und Betreuer sehr ernst bzw. sehr lustig wurde. Aufgrund einer Unstimmigkeit zwischen Chris und Jan wurde das hohe Gericht einberufen. Unser Richter Tim (der auch das passende Outfit verpasst bekommen hatte) hörte sich erst die Aussagen des Klägers bzw. des Angeklagten an. Im weiteren Verlauf legten die Anwälte der Beiden Einsprüche ein und beriefen weitere Zeugen in den Zeugenstand. Nach ca. 20 Minuten zog sich das hohe Gericht um Tim, Tanja und Roman zurück und diskutierte das Urteil. Da es sich um einen Indizienprozess handelte und keine Beweise vorlagen, wurde Chris freigesprochen. Jan jedoch wurde aufgrund von „Rufmord“ und falscher Aussagen zu „1 Woche Toilettendienst“ verurteilt. An solchen lustigen Aktionen erkennt man, dass die Kreativität der Kids sowie der Jugendwarte keine Grenzen kennt und es bei uns definitiv nie langweilig wird. Nachdem der „Gerichtsprozess“ beendet war, begann das erste Team des Lagerdinners das Essen vor zubereiten. Die Kids und ihr Betreuer Timo verwöhnten uns mit Bruschetta als Vorspeise, Frikadellen, Erbsen und Möhrchen sowie Bratkartoffeln zum Hauptgang und Quarkspeise mit Mandarinen oder Erdbeeren zum Nachtisch. Dieses Menü kam bei allen sehr gut an, was viele zufriedene Gesichter zeigten. Nachdem gespült und die Küche wieder sauber war, trafen sich alle in einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer. Da die Kids etwas mehr Verantwortung für sich selbst übernehmen sollten, legte Tim keine Bettruhe fest. Dafür verlangte er im Gegenzug, dass sich die Kids am nächsten Tag um 8 Uhr im Aufenthaltszelt trafen, um das Frühstück so schnell wie möglich durch zu ziehen, damit wir rechtzeitig nach Speyer aufbrechen konnten. Trotz nicht festgelegter Bettruhe schafften es Felix und Leon diese Nacht umzuziehen und die Nacht im Betreuerzelt zu verbringen. Somit folgten sie ihrem Bruder Jan, der schon am vorherigen Abend in ein anderes Zelt ziehen durfte. Trotz der beiden „Störenfriede“ verlief die restliche Nacht ruhig und entspannt.

 

Tag 4: 22.07.2015 – Städtetrip und Kletterspaß

 

Da es gegen 10 Uhr nach Speyer gehen sollte, wurde bereits um 8 Uhr zum Frühstück gebeten. Das gesetzte Ultimatum, welches Tim gestern beim Abendessen verkündete, wurde von den Kids eingehalten. Im Verlauf des Frühstücks gab es noch einen kleinen Zwischenfall mit einer sehr anhänglichen Wespe, welcher aber nach etwas kühlen und ein bisschen Salbe ziemlich schnell wieder vergessen war. Gegen 10:15 Uhr ging es dann nach Speyer, in dessen Innenstadt wir uns bis zum Termin im Kletterwald aufhielten. Auf dem Weg nach Speyer bekam Svenja noch ein schickes Passfoto, welches von einem an einer Brücke montiertem Blitzer aufgenommen wurde. Während die Jugendwarte eher einen Chinaimbiss oder ein Eiscafé bevorzugten, mutierten die meisten Jugendlichen und vor allem die Damen zu Power-Shoppern. Von Kleidern bis hin zu Sonnenbrillen und Stofftieren war alles dabei. Um 12:15 Uhr trafen wir uns am Dom, von dessen Parkplatz aus wir zum ca. 5 Minuten entfernten Kletterwald starteten. Nachdem jeder ein Klettergeschirr erhalten hatte, wurden zwei kleinere Gruppen gebildet, die von einem Mitarbeiter des Kletterparks unterwiesen wurden. Nachdem die Einweisung erfolgte, stürmten Kids und Betreuer die verschiedenen Parcours. Die Parcours waren auf Höhen zwischen 1 und 12 Metern montiert und hatten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Besonders beliebt waren die im Parcours integrierten Seilbahnen, welche einen von „A nach B“ beförderten. Nach 3 Stunden hatte der Kletterspaß leider ein Ende, was aber nicht bedeutete, dass unser Tag im Kletterwald direkt vorbei war. Zusammen mit einem Teamer des Kletterparks fand noch eine Einführungsstunde in die Erlebnispädagogik statt. Dabei wurden teamstärkende Spiele gespielt die den Zusammenhalt innerhalb unserer Truppe nochmals verstärken sollte. Gegen 17:30 Uhr hieß es dann aber doch „Abschied nehmen“ und wir fuhren wieder zum Zeltplatz, auf dem die Vorbereitungen für das Abendessen getätigt wurden. Auf Stefans Wunsch wurden Fischstäbchen mit Kartoffelpüree, Spinat und zum Nachtisch Obstsalat serviert. Da der Lärmpegel im Aufenthaltszelt nicht den Vorstellungen der Jugendwarte entsprach, wurde die Nachtruhe 1,5 Stunden vorgezogen. Joshua und sein Tisch wollten sich jedoch nicht kampflos geschlagen geben und ließen sich auf eine Wette ein, die daraus bestand die gesamten Reste des Abends sowie die der Vortage zu essen. Das ließen die sechs Jungs sich nicht zweimal sagen und begannen sofort die Reste der letzen Tage „zu vernichten“. Nach ca. 15 Minuten schafften die Jungs es nicht nur gefühlte 10 kg mehr zu wiegen, sondern auch die frühe Bettruhe zu verhindern. Auch J.P. aus B. hatte an diesem Abend ihren großen Auftritt. Beim Föhnen ihrer Haare gab es eine kleine Auseinandersetzung zwischen ihrem Föhn und ihren Haaren, die plötzlich vom Föhn eingesogen wurden. Nachdem das Geschirr gespült und die Küche auf Hochglanz poliert wurde, versammelte sich die ganze Truppe am Aufenthaltszelt, vor dem der Beamer und eine Leinwand aufgebaut waren. Gemeinsam schauten wir uns Bilder und Videos von unserem Zeltlager 2010 an, ehe die Runde aufgrund eines einsetzenden Regenschauers aufgelöst werden musste. Daraufhin verschwanden Kids und Betreuer in ihren Zelten. Gegen 1 Uhr war dann in allen Zelten Ruhe eingekehrt

 

Tag 5: 23.07.2015 – Ein verhältnismäßig ruhiger Tag

 

Für den heutigen Tag standen keine besonderen Ereignisse auf dem Terminkalender der Jugendfeuerwehr. Aus diesem Grund durften Betreuer und Kids erst einmal lange ausschlafen, ehe alle Teilnehmer des Zeltlagers gegen 10 Uhr ein ausgiebiges Frühstück mit Bacon und Rührei genießen durften. Nach dem Frühstück wurden die Duschen geputzt sowie das dreckige Geschirr gespült. Anschließend wurde ein Wikingerschach-Turnier veranstaltet, bei dem es sehr spannend zu ging. Am Ende war es die Gruppe um Conor, Adrian, Dominik und Jan, die das Turnier für sich entscheiden konnte und somit ein kleines Geschenk erhielten. Nach den Anstrengungen beim Wikingerschach bereiteten einige Jugendwarte einen kleinen Snack vor, der wahlweise aus Wurstgulasch oder Sandwichs bestand. Nachdem die Küche wieder aufgeräumt war, bemerkte Judith, dass ein „herrenloses Sandwich“ auf dem Tisch stand und verschenkte dieses an Oliver, um es nicht in den Müll werfen zu müssen. Kurze Zeit später kam Timo, der „Inhaber“ des Sandwiches, jedoch mit einem etwas verdutzen Gesicht und der Frage „Wo ist mein Sandwich?“ ins Küchenzelt. Nachdem er hungrig, enttäuscht und mit bösen Blicken abgezogen war, plagte Judith das schlechte Gewissen, was durch ein beim Tageseinkauf gekauftes Schinken-Käse-Sandwiche wieder beruhigt werden konnte. Auch der Tageseinkauf von Judith, Sascha und Tanja stellte sich als schwierig und abenteuerlich heraus. Mit 12 leeren Kästen und gefühlten 200 Pfandflaschen im Schlepptau, gaben zwei der Pfandautomaten während der Rückgabe den Geist auf, was nicht nur dem Personal etwas mehr Arbeit bereitete. Nach ca.20 Minuten Pfandrückgabe konnte der normale Einkauf fortgeführt werden. Wieder am Zeltplatz angekommen, war dort bereits eine Wasserschlacht in vollem Gange, bei der nicht nur die Kids nass wurden. Nach dieser mehr oder weniger gelungene Abkühlung begann das zweite Team des Lagerdinners mit den Vorbereitungen für das abendliche Dinner. Das Team um Betreuerin Annika servierte Rahmschnitzel mit Reis und Salat, sowie Tiramisu (natürlich ohne Alkoholzusatz ;-)) zum Nachtisch. Während des Abendessens sorgte Stefan für einen Lachflash bei Tim. Nachdem Tim Felix aufforderte „die Fresse zu halten“, schritt Judith ein und wies Tim darauf hin, dass er ein böses „F-Wort“ gesagt hatte. Stefan formte das „böse Wort“ aber einfach in den Namen „Felix“ um, was für Gelächter am Betreuertisch sorgte. Als gespült und die Küche aufgeräumt wurde, geschah das, was mittlerweile (leider) Tradition auf unserer Ferienfahrt geworden ist. Nachdem Jan sich einen längeren Splitter unter die Haut geschoben hatte, musste dieser chirurgisch entfernt werden. Zusammen mit Tim machte Jan sich auf dem Weg ins Landauer Krankenhaus, da die Unfallchirurgie in Annweiler bereits geschlossen hatte. Zeitgleich wurden zwei Gruppen für eine Nachtwanderung eingeteilt, die Tim und Jan leider verpassten. Im Abstand von 30 Min starteten die Gruppen um den Wald zu durchqueren und verschiedene Aufgaben zu lösen. An dieser Stelle nochmal ein großes DANKESCHÖN an Chris und Timo, die diese Nachtwanderung geplant und zu einem kleinen Highlight gemacht haben. Gegen 1 Uhr traf auch die zweite Gruppe wieder am Zeltplatz ein, auf dem bereits die erste Gruppe ein Lagerfeuer entzündet hatte. Für 2 Uhr wurde dann für die Kids Nachtruhe befohlen und die Jugendwarte ließen den Tag nochmals Revue passieren.

 

Tag 6: 24.07.2015 – „Sturmtief Katrin“ erreicht den Zeltplatz

 

Auch an diesem Tag waren keine größeren Aktivitäten geplant, so dass auch die Langschläfer unter uns wieder auf ihre Kosten kamen. Nachdem wir ein ausgiebiges Frühstück zu uns genommen hatten, wurde gespült ehe es anschließend zum Freibad ging. Lediglich Judith und Thomas, sowie Tim und Jan brachen nach Annweiler auf um ein paar Besorgungen zu machen bzw. in der dortigen Klinik die Nachuntersuchung für Jans verletzte Hand hinter sich zu bringen. Während Judith und Thomas innerhalb von 10 Minuten alle Besorgungen getätigt hatten, saßen Jan und Tim noch immer im Krankenhaus. Nachdem weitere drei Stunden vergangen waren, wurde auch Jan endlich in den Behandlungsraum gerufen, aus dem er nach nicht einmal 10 Minuten mit einem neuen Verband wieder heraus kam. Für die lange Wartezeit im Krankenhaus spendierte Tim den drei Wartenden ein Eis in einer nahe gelegenen Eisdiele. Währenddessen genoss der Rest der Jugendfeuerwehr die Sonne und das kühle Nass. Dank regelmäßigem eincremen mit Sonnencreme, blieben Sonnenbrände trotz Temperaturen über 30° aus. Es wurde wieder im Wasser getobt und in großen Gruppen die Rutsche hinunter gerutscht. Auch die Freude des Ballsports kamen zum Zug und probierten ihre Volleyballtalent auf dem Beachvollyballplatz aus, was aber mangels Talent nach kurzer Zeit wieder abgebrochen werden musste. Gegen 16:30 Uhr ging es zurück zum Zeltplatz, ohne das die 4 von der „Annweiler-Tour“ wieder auftauchten. Der Rückweg wurde in zwei Gruppen angetreten. Eine ging den regulären Weg zurück, während die Wanderwilligen mit Chris und Timo erneut den steileren Wanderweg über den Berg wählten. Doch auch die vier „Wartenden“ wollten nicht auf eine Abkühlung und einen Sprung ins kühle Nass verzichten und fuhren aus diesem Grund später nochmal alleine zum Freibad. Als die Gruppe um Tim wieder am Zeltplatz eintraf, erwartete uns die nachgereiste Katrin, die aus beruflichen Gründen mit einer Woche Verspätung anreiste. Daraufhin begann die 4 Gruppe des Lagerdinners mit den Vorbereitungen. An diesem Abend wurde es ein bisschen italienisch in unserem Zeltlager. Saschas Gruppe reichte Spaghetti á la Carbonara sowie verschiedene Puddingsorte. Jedoch verzweifelte Tim ein wenig an Sascha, der anscheinend Angst hatte, dass das Nudelwasser anbrennen könnte und es so auf niedrigster Flamme erhitzen wollte. Diese „Aktion“, die dementsprechend lange dauerte, führte zu einer kleinen Verzögerung im Ablauf, was aber nicht wirklich schlimm war. Nachdem Küche und Geschirr wieder sauber war, versammelten sich Kids und Betreuer am Lagerfeuer, ehe es gegen 23 Uhr ins Bett ging. Passend zur Bettruhe brach ein Gewitter über Hauenstein hinein. Tim nannte dies -aufgrund der nachgereisten Katrin ganz liebevoll „Sturmtief Katrin“. Die Jugendwarte brachten das im Aufenthaltszelt stehende Geschirr in Sicherheit und beruhigten eine Kids, die etwas Angst vor dem aufziehenden Gewitter hatten. Nachdem das Gewitter vorbei war, verschwanden auch die Betreuer in ihrem Zelt.

 

Tag 7: 25.07.2015 – Ein Tag im Technik-Museum-Speyer

 

Heute begann unser Tag bei stürmischen und regnerischem Wetter bereits um 7:30 Uhr, da ein Ausflug ins Technik-Museum-Speyer geplant war. Nachdem wir das Frühstück beendet und das Geschirr gespült hatten, brachen wir gegen 10:15 Uhr nach Speyer auf. Vorsorglich wurde noch das Aufenthaltszelt so weit wie möglich leer geräumt, damit Windböen dort keinen Schaden anrichten könnten. In Speyer angekommen, konnte zwischen einem normalen Ticket und einem Kombiticket gewählt werden, in dem auch der einmalige Eintritt ins Kino inbegriffen war. Das Kino war für die meisten Kids jedoch uninteressant, was die Betreuer ziemlich überraschte. Eine Gruppe wollte sich das einzigartige Kino, dessen Leinwand aus einer Kuppel besteht, aber dann doch nicht entgehen lassen. Daraufhin wurde das Museum von Kids und Betreuern mit großem Interesse besichtigt. Von alten Dampflokomotiven bis hin zu Feuerwehrfahrzeugen und Oldtimern war alles mit dabei. Ein besonderes Highlight war die Boeing 747-230, welche besichtigt und eine Tragfläche sogar betreten werden konnte, und die Raumfähre Buran, das sowjetische Gegenstück zum Space-Shuttle. Am heutigen Tag fand im Technik-Museum ein Lanz Bulldog treffen statt, was noch mehr Abwechslung versprach. Nach einem kleinen Zwischentreffen unter der Boeing, bei dem der Treffpunkt sowie die Uhrzeit für die Abreise festgelegt wurden, ging es für die Betreuer in den IMAXDOME. In diesem einzigartigen Kino, bestaunten (zumindest ein paar) Betreuer die Vorstellung. Die Hälfte der Jugendwarte empfanden die Kinositze anscheinend als sehr bequem, was eine komplett schlafende Reihe zeigte. Um 15 Uhr traten wir die Heimreise an und sahen in viele glückliche, aber auch müde Gesichter. Am Zeltplatz angekommen, erwartete uns erst einmal etwas Arbeit. Der Sturm hatte ordentliche Arbeit abgeliefert und ein Aufenthaltszelt trotz Heringen und Kabelbindersicherung aus den Angeln gehoben und kopfüber an den Waldrand geweht. Kurioserweise blieb das zweite Aufenthaltszelt unbeschadet stehen. So begannen wir flott mit den Reparaturarbeiten: Gebrochene Stangen wurden notdürftig zusammengebaut und das Zelt wieder aufgerichtet und erneut gesichert. Dann wurden die Planen wieder eingezogen und notdürftig befestigt. Die übrigen Zelte der Jugendfeuerwehr hatten das Sturmtief dagegen unbeschadet überstanden. So begannen im Anschluss die männlichen Betreuer mit den Vorbereitungen für das abendliches Essen. Doch auch diese Vorbereitungen blieben nicht ohne kleinere Vorfälle. Während Sascha Judith in der Liste der „Brandstifter“ ablöste und Backpapier in Brand steckte, verbrannte Timo sich die Hand an heraus schwappendem Fett. Gegen 20 Uhr baten die Männer zum essen, welches aus Chickenwings, Aioli, Reis und Nachos bestand. Nach dem Essen wurde die Krankenhaus-Tradition fortgeführt. Judith fuhr Timo (Verbrennung) und Chris (Fußverletzung) ins Krankenhaus, von dem sie nach ca. 2 Stunden wieder zurück kehrten. Nachdem die Kids um 23:30 Uhr ins Bett geschickt wurden, war auch Tim anscheinend sehr müde. Schlafend und schnarchend im Campingstuhl liegend, erinnerte er die Jugendwarte mit seinen „Geräuschen“ an einen Baby-Elch. Diesen Spitznamen bekam er anschließend von Stefan verliehen. Nachdem auch die Jugendwarte gegen 1:30 Uhr in den Betten lagen, begann eine eisige, aber trotzdem ruhige Nacht. Die ruhige Nacht war nicht selbstverständlich, da die Jugendwarte sechs „Gäste“ im Vorzelt begrüßen durften, die aufgrund kleiner Unruhen aus ihren Zelten ausziehen mussten.

 

Tag 8: 26.07.2015 – Gruppendynamik auf dem Zeltplatz

 

Auch der heutige Tag begann für die Jugendfeuerwehr verhältnismäßig spät, so dass erst gegen 10 Uhr gefrühstückt wurde. Nach dem Frühstück wurde wie immer das Geschirr abgespült und die Küche aufgeräumt. Als alle Arbeiten erledigt waren, begannen die Kids sich selbstständig zu beschäftigen. Während die einen bei etwas Musik zusammen saßen, spielte der Großteil der Gruppe „Capture the Flag“. Das Ziel des Spieles ist es, die gegnerische Flagge, was in unserem Fall ein Rugbyei ist, auf die eigene Spielhälfte des Feldes zu befördern. Dies machte den Kids augenscheinlich sehr viel Spaß, da sie sich mit diesem Spiel den gesamten Vormittag beschäftigen. Am Nachmittag wurde ein Fußballturnier ausgetragen, welches im „Jeder gegen jeden“-Modus ausgetragen wurde. Anschließend wurden noch Rugby und Völkerball gespielt, womit sich den Rest des Nachmittags beschäftigt wurde. Bereits um 14 Uhr begannen die Betreuerinnen mit den Vorbereitungen ihres Lagerdinners. Nachdem die Betreuer am Vortag mit ihrem Menü bereits eine sehr gute Punktzahl erreicht hatten, galt für die Frauen nur eins: diese Punktzahl überbieten. Gegen 19:30 Uhr wurde dann das Essen in Form von Gulasch, Knödeln und Rotkohl serviert. Als Nachtisch wurde Eis mit Smarties gerreicht. Auch am Abend wurde gespült, sowie die Küche aufgeräumt. Da das Wetter heute nicht wirklich mitspielte, wurde das Lagerfeuer in die zeltplatzeigene Grillhütte verlegt. Die Stimmung und gute Laune ließen sich Kids und Betreuer aber nicht durch das schlechte Wetter vermiesen. Das ganze Lager sang gemeinsam „kölsche Leeder“ und genoss diesen Abend am Lagerfeuer mit vollen Zügen. Um 23 Uhr hatte der Spaß für die ersten Kids leider ein Ende, da lediglich die älteren Jugendlichen noch eine weitere Stunde am Lagerfeuer verweilen durften. Gegen 0.00 Uhr ging es dann auch für die älteren Herrschaften ins Bett. Die Betreuer hingegen führten den Abend gemütlich am Lagerfeuer fort.

 

Tag 9: 27.07.2015 – Dynamikum und Städtetrip

 

Das für 8 Uhr angesetzte Frühstück wurde aufgrund der recht langen Nacht um eine Stunde nach hinten verschoben. Nachdem Betreuer und Kids sich endlich aus den Kojen gepellt hatten, begannen wir um Punkt 9 Uhr mit dem Frühstück. Daraufhin wurde gespült und die Küche aufgeräumt, um so schnell wie möglich nach Pirmasens aufzubrechen. Leider gab es vor der Abreise eine kleine Auseinandersetzung zwischen der Fahrertür des MTF2 und einem Stein. Bei diesem unfreiwilligem „Küsschen“ des Steins, wurde die Kunststoffverkleidung der Fahrertür beschädigt bzw. vollständig abgerissen. Nachdem die verlorengegangene Verkleidung eingesammelt und gut verstaut war, konnte es los gehen. Unser Ziel war das Dynamikum in Pirmasens, welches ein so genanntes „Mit-Mach-Museum“ ist. Im Museum angekommen, erhielten wir von einer freundlichen Mitarbeiterin eine Einweisung und einige Informationen über das Dynamikum, ehe es für uns ans experimentieren ging. Neben einer Ausstellung der NanoTechnik, konnten auch über 100 Experimente bestaunt und ausprobiert werden. Darunter befanden sich Knobel-, sowie Geschicklichkeitsaufgaben, Sportexperimente oder physikalische Experimente und Aufgaben. Ein Großteil der Kids verfolgte die Experimente mit großem Interesse, während vor allem ältere Teilnehmer eher das hauseigene Café bevorzugten. Dies verursachte vor allem bei Tim einen ersten (wenn auch nur kleinen) Lagerkoller. Nachdem Tim sich wieder beruhigt hatte, ging es für die Jugendfeuerwehr in die Fußgängerzone von Pirmasens. Auch hier mutierten die Kinder wieder zu Power-Shoppern, während die Betreuer in einem Eiscafé ein bisschen entspannen, sowie den Stress der letzten Tage vergessen konnten. Um 16:45 Uhr brachen wir wieder zum Zeltplatz auf, von dem aus Sascha,Tim,Timo und Judith einkaufen fuhren, um die nötigen Zutaten für das heutige Lagerdinner zu besorgen. Nachdem Judith und Tim wieder am Zeltplatz eingetroffen waren, begann Kochgruppe 5 mit ihrem Lagerdinner. Gegen 21 Uhr wurden Cordon Bleu mit Reis und Gurkensalat, sowie Mascarpone mit heißen Himbeeren zum Nachtisch gereicht. Aufgrund der erreichten 39 Punkte, übernahm die Gruppe um Betreuerin Judith die Führung. Auch an diesem Abend versammelten sich alle Teilnehmer des Zeltlagers am Lagerfeuer um den heutigen Tag Revue passieren zu lassen. Die Freude am Lagerfeuer hielt aber für nicht allzu lange Zeit an. Nachdem Tim eine total verschmutze Toilette zu Augen bekam, wurde sofortige Bettruhe befohlen. Die Betreuer ließen den angefangen Abend jedoch noch gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

 

Tag 10: 28.07.2015 – Ein Tag im LaOla Freizeitbad

 

Da für den heutigen Tag keine größeren Aktivitäten geplant waren, begann der Tag der Jugendfeuerwehr erst gegen 10 Uhr. Nachdem alle Kids das warme und kuschelige Bett verlassen hatten, wurde ausgiebig gefrühstückt. Außerdem wurde die Lagerfahne, die alle Unterschriften der Teilnehmer sowie Zeichnungen zu unseren Ausflugszielen enthält fertig gestellt. Ein kleines Dankeschön geht an die Gruppe von Kids, die sich das Design ausgedacht und dies so toll umgesetzt haben. Aufgrund des stürmischen Wetter wurde kurzfristig ein Ausflug ins LaOla Freizeitbad nach Landau organisiert. Gegen 11:30 Uhr brachen wir in Richtung Landau auf, um den Tag nicht auf dem ungemütlichen Zeltplatz verbringen zu müssen. Im Schwimmbad angekommen, wurden sofort Sprungtürme, Wellenbad und Außenbecken durch die Jugendfeuerwehr in Beschlag genommen. Lediglich bei der Wasserrutsche entwickelte sich bei den Betreuern ein ungutes Gefühl. Bei unserem letzten Besuch vor fünf Jahren, bekam Melanie einen Fuß auf die Nase, die innerhalb kürzester Zeit dick anschwoll. Doch an diesem Tag gab es glücklicherweise keine Unfälle auf der „Melanie-Gedächtnisrutsche“ Um 15:30 Uhr hatte der Badespaß jedoch ein Ende und mit Ausnahme von einem MTF, das in Landau ein paar Besorgungen tätigte, fuhren wir zurück zum Zeltplatz, wo die nächste Lagerdinner das Essen für den folgenden Tag vorbereitete. Jedoch verliefen die Vorbereitungen nicht so unspektakulär wie erhofft. Nachdem Sascha vor ein paar Tagen bereits ein Stück Backpapier in Brand setzte, war es heute seine Tanja, die dem Küchenzelt ein kleines Brandloch verpasste. Während im Küchenzelt gekocht wurde, hissten die übrigen Kids die fertiggewordene Lagerfahne, für die ein selbstgebauter Fahnenmast aufgestellt wurde. An diesem Abend durften Betreuer und Kids ein recht deftiges Essen genießen. Es wurde Wirsing mit Kartoffeln und Mettwurst serviert, was bei fast allen Teilnehmern für Begeisterung sorgte. Nachdem gespült und die Küche aufgeräumt war, wurde sofortige Bettruhe befohlen, da es am morgigen Mittwoch in den Europa-Park gehen sollte. Um 22 Uhr lagen nicht nur die Kids, sondern auch einige Betreuer voller Vorfreude auf den morgigen Tag in ihren Kojen.

 

Tag 11: 29.07.2015 – Die Jugendfeuerwehr erobert den Europa-Park

 

Aufgrund des heute anstehenden „Highlights“ unserer Ferienfahrt, begann der Tag bereits um 6:15 Uhr mit einem Frühstück. Das Spülen wurde aufgrund der langen Fahrt zum Europa-Park auf Abends verschoben, um so schnell wie möglich auf der Autobahn zu sein. Die Anreise verlief bis kurz vor Schluss recht unspektakulär. Nachdem Tim, der eigentlich für die Navigation zuständig war, einen „Systemabsturz“ (er schlief als Beifahrer ein und gab Chris vorher die falsche Route an) zu verzeichnen hatte, fuhren wir bereits in Offenburg von der Autobahn ab, was eine Verspätung von 10 Minuten verursachte. Auch nach diesem kleinen Umweg schafften wir es, den Park gegen 9 Uhr zu erreichen. Nachdem die Eintrittskarten besorgt sowie die Gruppen eingeteilt waren, konnte es endlich los gehen. Während die Betreuer den Park von „hinten aufmischten“, begannen die meisten Kids an den vorderen Attraktionen. Als die ersten Attraktionen wie beispielweise Silver Star, Blue Fire oder Poseidon bereits mit großer Begeisterung gemeistert wurden, trafen wir uns um 13 Uhr an der Adidas-Erlebniswelt um eine kleine Stärkung zu uns zu nehmen. Doch so schnell wie die Kids da waren, waren sie auch wieder weg. Im weiteren Verlauf des Tages wurde von Kids und Betreuern noch eine Stunt-Show verfolgt und die anderen unzähligen Attraktionen des größten Freizeitparks in Deutschland mit viel Spaß ausprobiert. Während die Jugendwarte auf unzähligen Wasserbahnen ziemlich nass wurden(was aber nicht immer nur an den Wasserbahnen, sondern zum Großteil an den Jugendwarten selbst lag), hatten die Kids auch auf ruhigen Attraktionen ihren Spaß. Nachdem um 16:30 Uhr ein weiteres kleines Zwischentreffen vereinbart war, und die Kids nun die gesamten Vorräte verputzten, ging es bis 19 Uhr nochmal auf Wasser- und Achterbahnen, Boote, Rennautos und in Märchenwälder. Als dann um 19 Uhr endgültig der Spaß vorbei war, und ein Gruppenfoto geschossen wurde, brachen wir erschöpft aber sehr zufrieden zum Zeltplatz auf. Dort wärmte die Lagerdinner Gruppe das bereits gestern vorgekochte Essen auf. Heute wurden Gyros- und Tomatensuppe sowie sanfter Engel als Nachspeise gereicht. Gegen 0:30 Uhr lagen Betreuer und Kids erschöpft aber zufrieden in ihren Betten.

 

Tag 12: 30.07.2015 – Mr. X und Wasserschlacht

 

Nach dem anstrengendem Tag im Europa-Park, wurde heute erst einmal ausgeschlafen. So begannen wir mit dem Frühstück erst gegen 11 Uhr, da Kids und Betreuer leichte „Startprobleme“ hatten. Nachdem um 12 Uhr das Frühstück beendet und das Geschirr gespült war, versammelten sich alle Teilnehmer des Zeltlagers im Aufenthaltszelt. Die Betreuer hatten zur Beschäftigung der Kids ein Spiel organisiert, was vielen Älteren unter „MR. X“ bestens bekannt war. Bei dem besagten Spiel galt es das Duo Timo und Chris ausfindig zu machen, welches sich in einem festgelegten Bereich in und um Hauenstein befand. Ausgerüstet mit einem GPS fähigem Handy sowie einer Karte, brachen die Kids in Richtung Hauenstein auf. Sinn des Spiels war es, den gesendeten GPS-Koordinaten zu folgen und so „Mr.X“ zu finden. Schließlich war es Gruppe 6, die Timo und Chris an einem Waldlauf stellen konnten. Am Zeltplatz angekommen, wurden weitere Spiele gespielt sowie eine Wasserschlacht „ausgerichtet“. Nachdem Yannik in der langen Wasserrinne Probeliegen durfte und auch der Rest der Gruppe von oben bis unten nass war, wurde die Schlacht beendet. An diesem Abend fand das letzte Lagerdinner im diesjährigen Zeltlager statt. Die Gruppe um Svenja kredenzte Bandnudeln mit Bolognese- oder Tomatensoße, sowie Pfannkuchen mit verschiedenen Beilagen zum Nachtisch. Anschließend wurden auch die Platzierungen des Lagerdinners bekannt gegeben. Wir gratulieren Tanja und ihrer Gruppe zu einem verdienten 1.Platz. Die Gruppe erreichte 41 von 50 möglichen Punkten. Für den weiteren Verlauf des Abends war eine Diashow mit den bis jetzt geschossenen Bildern sowie ein Lagerfeuer geplant., was auch sofort in die Tat umgesetzt wurde. Gegen 1 Uhr wurde die Runde jedoch aufgelöst, da der Großteil der Kids bereits in den Stühlen einschlief.

 

Tag 13: 31.07.2015 – Erste Rückbauarbeiten und Abkühlung im Freibad

 

Auch heute kamen alle Langeschläfer unter uns auf ihre Kosten, da erst gegen 10:30 Uhr zum Frühstück bzw. zum Brunch gerufen wurde. Neben Brötchen und Brot, wurden auch hartgekochte Eier und verschiedene Müslisorten gereicht. Nachdem alle satt und zufrieden waren, klärte Tim die Kids über den Ablauf des heutigen Tages auf. So sollten bereits heute die ersten vier Zelte, bestehend aus Lager-, Küchen-, Aufenthalts- sowie dem Betreuervorzelt abgebaut werden. Außerdem musste das gesamte Geschirr sowie alle Küchengeräte gespült bzw. gesäubert werden. Alleine das Spülen und reine machen der Küche, nahm den ganzen Vormittag in Anspruch. Als auch die ersten drei Zelte bereits abgebaut und verstaut waren, stand ein letzer Besuch im Hauensteiner Wasgaufreibad an, der jedoch nicht verpflichtend war. Überraschenderweise blieben ca. 12 Kids auf dem Zeltplatz um den Betreuern beim Abbau unter die Arme zu greifen. Parallel zu den Abbauarbeiten vergnügten sich Chris und Stefan, die mit den restlichen Kids den Tag im Freibad verbringen wollten, im kühlen Nass. Aufgrund der nicht gerade hochsommerlichen Temperaturen, hatte die Jugendfeuerwehr das Freibad fast für sich alleine. So konnte ungestört gerutscht sowie der Sprungturm in beschlag genommen werden. Auch der mitgenommene Volleyball kam zum Einsatz, was für einen abwechslungsreichen und spaßigen Nachmittag sorgte. Während im Freibad getollt wurde, bekamen die Helfer auf dem Platz eine kleine Stärkung in Form von Wirsing- bzw. Gulaschsuppe serviert. Nachdem die „Freibad-Truppe“ gegen 17 Uhr wieder auf dem Zeltplatz angekommen war und die Kids sich zum Abendessen ihre eigenen Burger belegen konnten, befuhr der heute Mittag in Jülich gestartete Gerätewagen-Logistik mit Michael und Marc, sowie einer großen Überraschung für Judith, mit Blaulicht und Martinshorn den Zeltplatz. Während Judith nichtsahnend ihren Burger belegte, wurde ihr Freund Thomas, der im GW-L mitgereist war, von den „eingeweihten“ Jugendwarten auf ihren Stuhl gesetzt. Als Judith sich umdrehte und sich auf den Stuhl setzen wollte, war die Überraschung perfekt. Nachdem auch die angereisten Gäste versorgt waren, wurde der GW-L mit den ersten Kisten beladen und das Lagerzelt abgebrochen. Gegen 21:30 Uhr waren alle für den heutigen Tag festgelegten Aufgaben erledigt und man versammelte sich ein letztes Mal am Lagerfeuer. Bevor die Feedback-Runde startete, gab es für die Kids noch selbstgemischte, alkoholfreie Cocktails, um den bevorstehenden letzten Abend nochmals zu versüßen. Bei der Feedback-Runde hatte jeder Teilnehmer die Chance, positive oder negative Erlebnisse kund zu tun. Das Feedback fiel jedoch überwiegend positiv aus. Lediglich das schlechte Wetter in der zweiten Woche wurde bemängelt. Wie bei jeder Ferienfahrt, gab es auch auf der diesjährigen Fahrt einige Jugendfeuerwehrmitglieder, die in absehbarer Zeit Ihren 18. Geburtstag vollenden. So wurden für Phil, Yannik, Adrian, Thomas und Christian T-Shirts mit passenden Sprüchen und Bildern angefertigt. Diese T-Shirts sorgten bei allen Teilnehmern für Begeisterung sowie das ein oder andere nasse Auge. Unser Thomas, besser bekannt als Güldi, bekam als Dank für seine langjährige Tätigkeit als Jugendsprecher eine Leinwand mit allen Handabdrücken der mitgereisten Jugendwarte überreicht. Jedoch hatten auch die Kids Abschiedsgeschenke für Tim und Stefan, die aus T-Shirts und Feuerwehrbiergläsern bestanden. Der restliche Verlauf des Abends verlief etwas unruhig, aber doch spannend. Während zwei Jugendliche aus Hauenstein zuerst an unserem GW-L und anschließend an unserem Zelteanhänger zu Gange waren, verfolgte Chris die beiden flüchtigen Jugendlichen. Nachdem die beiden Störenfriede an einem benachbarten Restaurant eine Scheibe sowie ein paar Lampen beschädigten, wurde es auch Chris zu bunt. Ihm gelang es wenigstens einen der randalierenden Jugendlichen zu stellen und rief die Polizei. Der zweite Jugendliche flüchtete in den Wald und konnte nicht gefasst werden. Nach dieser Aktion kehrte endlich etwas Ruhe ein du der Tag konnte gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

 

Tag 14: 01.08.2015 – (Leider) schon wieder vorbei

 

Unser heutiger Tag begann bereits um 8:30 Uhr um die restlichen Zelte, sowie das Gepäck und das damit verbundene Chaos zu beseitigen. Dank einer 3D Wildsau einer benachbarten Gruppe, waren alle Kids innerhalb kürzester Zeit aus ihren Betten. Das Abbauen sowie das reinigen der Zelte klappte so gut, dass alle Zelte binnen kürzester Zeit im Anhänger verstaut waren. Auch das Gepäck wurde zügig verladen, so dass einer baldigen Abreise nichts mehr im Weg stand. Nachdem der Zelteanhänger und der Kühlanhänger an den GW-L bzw. das MTF 5 angehangen waren, konnte es nun in Richtung Heimat gehen. Standesgemäß verabschiedeten wir uns mit „Fackeln und Musik“. Stefan fuhr nach Absprache mit den anderen Jugendwarten zu Schuhmuseum um den Schlüssel des Zeltplatzes abzugeben. Svenja bekam dies anscheinend nicht mit und bog anstatt nach rechts, nach links ab. Doch so abenteuerlich wie unsere Fahrt startete, war der Rest zum Glück nicht. Lediglich ein paar Baustellen bremsten uns etwas aus. Als die Hälfte der Strecke zurück gelegt war, machen wir eine kleine Pause auf einem Autohof, ehe die letzten gut 200 km in Angriff genommen wurden. Auch der zweite Teil der Reise verlief bis auf einen kleinen Stau auf der A4 unspektakulär und ruhig. Gegen 15:30 Uhr war es dann endlich so weit. Als wir mit Blaulicht und Martinshorn auf den Hof der Feuerwache fuhren, warteten sämtliche Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde auf uns, die es kaum erwarten konnten ihre Lieben wieder in die Arme zu schließen. Im weiteren Verlauf wurde das Gepäck ausgeladen und die ersten Kisten und Küchenutensilien in unseren Jugendfeuerwehrkeller gebracht, ehe es für alle nachhause ging.

 

 

Rückblickend kann man sagen, dass die letzten 14 Tage die Jugendfeuerwehr als Gruppe zusammen geschweißt hat und wir Alle unvergessliche Tage erlebt haben. Auch bei schlechtem Wetter haben wir uns die Stimmung nicht vermiesen lassen und es so geschafft, die diesjährige Ferienfahrt zu einem vollen Erfolg zu machen. Für die Jugendwarte ist das Kapitel „Ferienfahrt 2015“ jedoch noch nicht zu ende. Auf sie wartet am kommenden Montag noch eine Menge Arbeit mit verschiedenen Aufräumarbeiten sowie dem sauber machen der Fahrzeuge.

 

Zu guter Letzt möchte sich die Jugendfeuerwehr nochmals bei allen Freunden und Unterstützern bedanken. Zum einen dem Lions Club Jülich, der mit einer großzügigen Spende unser Tour finanziell unterstützt hat. Zum anderen der Fa. Schepanski, die uns erneut unentgeldlich einen Kühlanhänger zur Verfügung stellte. Und natürlich nochmals ein Dank an die Helfer der Vorabtour und der Abholtruppe, die den GW-L hin und her gefahren haben.

 

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Rechtschreibfehler sind absichtlich drin, zur allgemeinen Erheiterung!

Kommentare sind gerne gesehen bzw. gelesen :-)

Kommentare  

 
#4 Katrin Radmacher 2015-08-05 09:54
Super gemacht Ditchen :)
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#3 Stefan Spohr 2015-08-04 19:04
Das Tagebuch wäre dann jetzt auch komplett.

Ein großes Lob dann noch mal an Judith, die erstmals unsere Ferienfahrt dokumentiert hat.
Super geschrieben!
8)
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#2 Silvana 2015-07-26 19:09
Anmerkung für nächstes Jahr, gekocht wird nur in voller Uniform
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#1 Michael Bramer 2015-07-23 21:34
Hi

Viele Grüße nach hauenstein, wäre gerne bei euch...

Gruß Michael
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