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Ferienfahrt 2013 - Jugendzeltplatz Ansveruskreuz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Spohr   
Montag, den 05. August 2013 um 17:41 Uhr

 

Die Tradition der jährlichen Ferienfahrt geht bereits ins 8. Jahr. Nachdem bei der letzten Tour ausdrücklich gewünscht wurde, wieder zelten zu gehen, wurde als Ziel der Reise der Jugendzeltplatz Ansveruskreuz in der Nähe von Ratzeburg ausgewählt. Dort  wird die Jugendfeuerwehr  vom 04.08. bis 17.08 zu Gast sein.

 

 

Bevor die Reise aber starten konnte, standen die üblichen Fahrzeugchecks und die Vorbereitungen auf dem Plan. Es wurde auch eingekauft und die ersten Getränkekanister mit Eistee gefüllt und gekühlt. Aber erst nachdem Merlin und Thomas in mühevoller Arbeit 60 Liter des Getränks angerührt hatten, stellten die Betreuer fest, dass sie zum Füllen der Kanister den Benzintrichter benutzt hatten. Also durften die beiden das ganze nochmal machen. Schließlich waren am Abend vor der Abreise doch alle Fahrzeuge reisebereit und der Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Jülich bis unters Dach mit Gepäck gefüllt.

 

 

Tag 1 - 04.08.2013 - Ab in den Norden

 

Der Gerätewagen startete mit Tim bereits um kurz nach 5 Uhr in Richtung Norden. Für die Jugendfeuerwehr war die Abreise in 6 Mannschaftsfahrzeugen für 6 Uhr geplant. Dank der höheren Geschwindigkeit sollten sie den Gerätewagen bald eingeholt haben. Der Plan scheiterte aber an zwei Jugendlichen, die ihren Wecker nicht gestellt hatten und auch nicht über Handy oder ihre Eltern zu erreichen waren. So half nur noch ein persönlicher Besuch um die beiden aus dem Bett zu klingeln. Schließlich konnte die Tour dann doch gegen halb 7 starten. Die Anreise verlief stress- und staufrei. Und so trafen Gerätewagen und Mannschaftsfahrzeuge bei einem Mittagsstop in der Nähe von Hamburg wieder aufeinander. Kurz vor erreichen unseres Ziel sorgten dann drei Kuriositäten doch noch für etwas Abwechslung: Eine Baustelle brachte etwas Verwirrung und wir erwischten alle die falsche Abfahrt. Also drehen und wieder zurück. Auf den letzten Kilometern sorgte eine Erntemaschine dafür, dass wir unserer Höchstgeschwindigkeit längerer Zeit auf ca. 10 km/h reduzieren mussten. Und schließlich war der Zeltplatz nur durch eine Bahnunterführung zu erreichen, die nicht für die Höhe des Gerätewagens geeignet ist. Ein kleiner Umweg sorgte hier aber für Abhilfe. Schließlich erreichten wir um kurz nach 14 Uhr unser Ziel.

Der Aufbau der Zelte verlief anschließend recht zügig. Einige Wolken am Himmel sorgten dafür, dass es nicht so drückend warm wurde. Dies machte die anfallenden Arbeiten recht angenehm. Nachdem der Gerätewagen ausgeräumt war, machten sich unsere Reisebegleiter Marina und Michael wieder auf die Heimreise nach Jülich. Gegen 18 Uhr wurde schließlich der Grill angezündet. Da alle fleißig geholfen haben, wurden sie vom Chefkoch Tim persönlich mit Würstchen und Steaks versorgt.

Der Abend endete schließlich mit der üblichen Ansprache der Lagerleitung zu Verhaltensregeln und zur Platzordnung. Danach konnten die Spielmöglichkeiten des Platzes ausprobiert werden und die nähere Umgebung wurde erkundet.

Das eine große Klappe auch sofort "bestraft wird", stellte Sophie an diesem Abend noch eindrucksvoll unter Beweis, indem sie innerhalb kurzer Zeit zweimal rückwärts von der Bank fiel. Schließlich war um 23.30 Uhr Nachtruhe, was erfreulicherweise auch tadellos funktionierte.

 

 

Tag 2 - 05.08.2013 - Am Ratzeburger See

 

Der zweite Tag begann für einige Kids schon sehr früh. Bereits um 6 Uhr schwirrten die ersten über den Platz. Zu Hause während der Ferien normalerweise ein Ding der Unmöglichkeit. Aber auch für das Beschaffungsteam um Sascha und Timo startete der Morgen mehr als früh. Da keinerlei Frühstückmaterial vorrätig war, musste dies vor der ersten Mahlzeit des Tages noch schnell beschafft werden. Erst danach konnte gegen 9 Uhr endlich gemeinsam gefrühstückt werden.

Da sich sommerliche Temperaturen ankündigten, war auch schnell klar, was wir heute machen werden: Ab an den See. Bis zur Badestelle sind es ja nur ca. 500 m durch den Wald. Und so machten wir uns dort bereits ab 11 Uhr breit. Währenddessen mussten die Betreuer den fälligen Großeinkauf tätigen. Dazu gehörte weiteres Frühstücksmaterial, Gasflaschen füllen und Essen für die nächsten beiden Abende organisieren. Auch ein Werkzeugkoffer musste gekauft werden, da sämtliches Werkzeug nicht den Weg mit nach Ratzeburg gefunden hat.

Unterdessen tobten die Kids mit den restlichen Betreuern am See und genossen das schöne Wetter und die angenehmen Wassertemperaturen. Leider gab es trotz mehrmaliger Aufforderung, sich mit Sonnenmilch einzucremen, die ersten Sonnenbrandopfer. Gegen 15 Uhr war der Seetag dann beendet. Zurück am Zeltplatz wurden zunächst der kleine Hunger mit einigen Snacks gestillt. Anschließend wurden die Gruppen für die Lagerolympiade zusammengestellt. Diese durften sich auch sofort wieder Gedanken machen, was sie als Lagerdinner innerhalb der Ferienfahrt ihren Kameradinnen und Kameraden servieren möchten.

Während die Kids auf dem Zeltplatz Fuß- oder Volleyball, Crocket oder das Wikingerspiel spielten, bereitete das Küchenteam das Abendessen vor. Es gab Spätzle mit Geschnetzeltem und Gurkensalt als Beilage. Nachdem alles gespült war, konnte der Abend gemütlich am Lagerfeuer verbracht werden. "Klampfenheini" Merlin unterhielt alle etwas mit seiner Gitarre. Schließlich endete der Abend wie tags zuvor um 23.30 Uhr.

 

 

Tag 3 - 06.08.2013 - Der nächste "See": Die Ostsee

 

Der Morgen begann zunächst mit einer meteorologischen Überraschung: Punkt 6 Uhr weckte uns ein Donnergrollen. Ein kurzes Gewitter (laut Niederschlagsradar übrigens die einzige Gewitterzelle in ganz Deutschland) erfasste genau den Zeltplatz. Aber so schnell wie es kam, war es auch schon wieder vorbei. Nach dem reichhaltigen Frühstück (es gab endlich auch Rührei und Früchte) meldeten sich nur zwei Freiwillige zum Spülen. So kümmerten sich Sophie und Sina mit Unterstützung der Jugendwarte um den Abwasch, während der Rest wegen fehlender Unterstützung mit einer morgendlichen Wanderung durch den Wald "belohnt" wurde.

Da die Temperaturen am Vormittag wieder schnell stiegen, wurde als Tagesziel die Ostsee ausgewählt. Es ging zum Timmendorfer Strand, genauer gesagt zum Ortsteil Niendorf. Kurz nach 11 Uhr erreichten wir bereits den Strand. Nachdem wir uns ausgebreitet hatten und alle mit Sonnenmilch eingecremt waren, konnte es auch schon in die Fluten gehen. Wie tags zuvor waren die Wassertemperaturen erneut sehr angenehm. Wer nicht schwamm, spielte Volleyball oder das Wikingerspiel. Auch verhungern musste niemand. Alle hatten sich Lunchpakete eingepackt, oder es gab Äpfel und Bananen sowie Kuchen und Kekse.

Gegen 16 Uhr ging es dann zurück zum Zeltplatz. Allerdings nicht ganz ohne Chaos. Timo und Michael verloren mit ihren Fahrzeugen erst den Anschluss und dann die Orientierung. So verpassten sie die richtige Autobahnauffahrt und mussten erst die nächste Möglichkeit zum wenden abwarten. Währenddessen dümpelte der Rest der Kolonne auf der Autobahn vor sich hin und musste sich mehrfach von Lastkraftwagen überholen lassen. Schließlich fanden aber alle wieder zueinander und gemeinsam auch zum Zeltplatz.

Dort wurde zunächst die letzten Sandreste vom Körper gespült, ehe das Küchenteam umgehend das Abendessen vorbereitete. Es gab an diesem Abend selbstgemachte Frikadellen mit Kartoffeln und Porree. Das Abendessen und das anschließende spülen zog sich dann aber bis 23 Uhr hin. Dabei schlug auch das Bourheimer-Unglücks-Syndrom wieder zu. Diesmal erwischte es Jenna, bzw. sie erwischte eine scharfe Kante des Küchensiebs. Die Wunde wurde natürlich professionell dank unseres Rettungsrucksacks versorgt. Und da wir am nächsten Tag einen Ausflug geplant haben, wurde auch sofort Nachtruhe befohlen. Dies klappte allerdings nicht auf Anhieb und so durfte Michi an diesem Abend noch mit seinem Bett ins Vorzelt der Betreuer umziehen.

 

 

Tag 4 - 07.08.2013 - Unterwegs mit den Großdraisinen

 

Um 7 Uhr war allgemeines Wecken. Dabei tat sich auch ein kleines Phänomen auf: an den beiden letzten Tagen geisterten die meisten schon um 6 Uhr über den Zeltplatz. Heute war um 7 Uhr kaum einer aus den Betten zu kriegen. Als dann doch alle wach waren, gab es endlich Frühstück, diesmal mit gekochten Eiern und wieder mit vielen Früchten.

Um kurz nach 9 Uhr ging es dann ins beschauliche Dorf Schmilau, wo wir eine Großdraisinentour auf der Erlebnisbahn Ratzeburg starteten. Die Zufahrt zum dortigen Bahnhof gestaltete sich schon recht abenteuerlich. Die offizielle Zufahrt von der Bundestraße in den Ortskern ging über Schotterpiste kreuz und quer durch den Wald. Bevor die Tour startete, durften sich alle auf Spaßfahrrädern schon mal einstimmen. Danach starteten wir auf 4 Draisinen ins ca. 8 km entfernte Hollenbeck. Unterwegs mussten wir die Bahnübergänge sichern und die Absperrschranken bedienen. An einen Feldwegübergang lag allerdings so viel Sand auf den Gleisen, dass es durch pumpen alleine nicht weiter ging. Hier mussten dann direkt mehrere Kids absteigen und ihre Draisine anschieben. Am Zielort gab es neben einem Niedrigklettergarten noch Abwechslung in Form von Bogenschießen. Dies verlief trotz spitzer Pfeile unfallfrei. Den Bogenschießwettbewerb konnte schließlich Yannik W. mit 60 Punkten für sich entscheiden. Als Preis bekam er eine Bahnpfeife. Nachdem sich alle noch gestärkt hatten ging es zurück nach Schmilau. Nach einem Gruppenfoto ging es dann zurück zum Zeltplatz, wo wir gegen 14 Uhr wieder eintrudelten. Es folgte ein kleiner Mittagssnack für alle hungrigen Mäuler in Form einer Restepfanne und einigen Frikadellen. Während der weitere Nachmittag mit verschiedenen Spielen auf dem Zeltplatz verbracht wurde, startete das erste Team der Lagerolympiade zum Einkauf, um ihr perfektes Dinner für den Abend vorzubereiten. Es gab an diesem Abend dann Hamburger, die selbstzusammengestellt werden durften, und Bratkartoffeln. Als Nachtisch wurde Pudding mit Früchten, Schokolade oder Giotto gereicht. An diesem Abend hatte auch J.P. aus B. endlich ihren großen Auftritt. Beim Frühstück hatte sie bereits die Sitzbank einmal umgeworfen, was alle noch als einmaligen Zufall abgetan haben. Beim Abendessen schaffte sie es allerdings, dass ganze innerhalb von 10 Minuten noch 2 mal zu wiederholen. Es bliebt aber alles heile und nichts ging zu Bruch oder in Flammen auf.

Nachdem gespült war, endete der Tag gemütlich am Lagerfeuer. Dabei wurde auch wieder Stockbrot gemacht. Trotz eines langen und anstrengenden Tages, wurde die Nachtruhe auf Mitternacht gelegt. Dies funktionierte wegen hoher Müdigkeit auch wieder tadellos.

 

 

Tag 5 - 08.08.2013 - Das volle Lagerleben

 

Endlich einmal ausschlafen. Dank der späten Bettruhe waren auch fast alle um 8 Uhr noch in ihren Betten. So wurde das Frühstück erst gegen 9 Uhr aufgetischt. Die Zwischenzeit nutzte Marc, um seinem Feldbett den letzten Rest zu geben. Dies hatten sich in der letzten Nacht krachend verabschiedet und musste nun herhalten, damit Marc Dampf ablassen konnte. Anschließend war Toiletten und Duschen schrubben angesagt. Die Sanitäranlagen werden im täglichen Wechseln von einer Gruppe auf dem Zeltplatz sauber gehalten und heute traf dies Aufgabe der Jugendfeuerwehr Jülich. Die Aufgabe wurde unter der Anleitung von Katrin und Alois angetreten und schnell stellte sich heraus, dass die Anlagen wohl eine längere Zeit keine so gründliche Reinigung mehr erfahren hatten. Verstopfe Abflüsse wurden gesäubert, so dass das Wasser auch endlich wieder den Weg in den Kanal fand. Auch die Spiegel und Waschbecken wurden endlich mal von ihren Kalkschichten befreit.

Währenddessen machte sich die nächste Gruppe auf, um den Einkauf für ihr abendliches Dinner zu erledigen (und ein neues Bett für Marc zu kaufen). Der Rest der Gruppe nutzte den Tag, der zwar bewölkt aber nicht kalt war, um auf dem Platz zu spielen. Es wurden sämtliche Outdoor-Spiele ausgepackt und für jeden war etwas dabei. Auch die ersten Gruppenduells im Winkingerspiel, ein Teil der Lagerolympiade, wurden absolviert. Als alle wieder auf dem Platz versammelt waren, gab es die üblichen beliebten Mittagssnacks.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen einer gemeinsamen Gruppenaktivität. Alle Jugendglichen mussten einen "reißenden Fluss" überqueren. Dazu standen ihnen allerdings nur drei Bretter zur Verfügung. Hier waren nun Teamarbeit, Kraft und Organisation gefragt. Nach gut einer Stunde war die Aufgabe gelöst und auch die letzten erreichten das rettenden Ufer. Danach wurde wieder das Spiel Räuber und Gendarm mit verbundenen Augen und einer Rassel gespielt. Hier mussten nicht nur die Kids, sondern auch die Betreuer ihr Talent unter Beweis stellen.

Abends stand dann das nächste Dinner auf dem Programm. Es gab Putenroulade gefüllt mit Käse und Schinken. Dazu wurden Knödel und Rotkohl gereicht. Ein echtes Highlight war dann der Nachtisch. Selbstgemachte Fruchtspieße überzogen mit Schokolade, dazu noch Götterspeise in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Nach dem Abendessen und dem fälligen Spülen endete der Tag wieder einmal in gemütlicher Runde am Lagerfeuer.

 

 

Tag 6 - 09.08.2013 - Zurück ins nasse Element: Freizeitbad Reinbek

 

Der 6. Tag startete wie immer mit dem Frühstück, diesmal um halb 9. Danach wurde das Tagesziel für diesen Tag angesteuert: Das Freizeitbad der Stadt Reinbek. Die Fahrt dorthin wurde abermals zur Herausforderung. Wir waren noch keine 10 Minuten unterwegs, als Melvin sich sein Frühstück nochmals durch den Kopf gehen lassen musste. Da passenderweise in diesem Moment eine Bushaltestelle neben uns auftauchte, war das Anhalten kein Problem. Weiter ging es dann auf der Autobahn. Allerdings kamen wir auch dort nicht weit. Auch der letzte Rest wollte bei Melvin noch raus. Und so mussten wir notgedrungen einen weiteren Stopp auf der BAB 24 einlegen. Zur Absicherung wurden deshalb zusätzlich die Blaulichter aller MTFs angemacht, was sogar die Autobahnpolizei zu einem neugierigen Stopp veranlasste. Nach kurzer Zeit konnten wir aber weiter fahren und erreichten endlich unser Ziel. Da in Schleswig-Holstein bereits seit einer Woche die Sommerferien vorbei sind, hatten wir den wunderbaren Effekt, dass neben der Jugendfeuerwehr nur sehr wenige weitere Besucher im Bad waren. So konnten ungestört die Sprungtürme oder die Riesenrutsche ausprobiert werden. Doch am beliebtesten war dann doch gemeinsam mit den Jugendwarten durchs Wasser zu toben. Dabei sollen so einige Kratzspuren auf diversen Rücken zurückgeblieben sein. Gegen 15 Uhr verließen wir dann sichtlich geschafft das Freizeitbad und traten eine unterbrechungsfreie Heimreise an.

Für die nächste Gruppe der Lagerolympiade stand nun der fällige Einkauf fürs Abendessen an. Als Lagerdinner wurde dann Gyrostaschen mit Zwiebel, selbstgemachtem Tzaziki, Krautsalat, Tomaten, Gurken und Schafskäse serviert. Zum Nachtisch folgte Quarkspeise mit verschiedenen Früchten. Beim Tagesabschluss am Lagerfeuer traf dann auch Besuch aus Jülich bei uns ein. Tanja, Marina und Julia werden bis Sonntagnachmittag unser Zeltlager verstärken. Schließlich war gegen 24 Uhr wieder Nachtruhe.

 

 

Tag 7 - 10.08.2013 - Bergfest: Ausflug nach Lübeck

 

Am Samstagmorgen durften alle zunächst ausschlafen. Geweckt wurden wir dann aber gegen halb 9 mit netter Schlagermusik. Als auch die letzten aus ihren Schlafsäcken gekrochen waren, fanden sie bereits das Frühstück vor,was die Jugendwarte zubereitet hatten. Danach wurde das Tagesziel bekannt gegeben. Es soll zur ca. 15 km entfernten Hansestadt Lübeck gehen. Bei schönstem Wetter und ausgerüstet mit Lunchpaketen für den Mittag, machten wir uns entsprechend sommerlich gekleidet auf den Weg. So kurz die Anreise auch war, sie wurde wieder zu einem kleinen Abenteuer. Zunächst ging es quer durch die Schleswig-Holsteiner Prärie. Aber so ungewöhnlich die Streckenführung war, es war doch die kürzeste und schnellste. Die Suche nach einem Parkplatz in Lübeck gestaltete sich danach dann noch recht anstrengend. Das Parkleitsystem führte uns einmal komplett rund um die Innenstadt, ehe wir eine passende Parkfläche für unsere MTFs gefunden hatten. Doch kaum waren wir ausgestiegen, ging es los: es begann zu regnen. Unserer Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Schnell wurden Gruppen eingeteilt und danach ging es in die Innenstadt. Einige Jugendwarte nutzten die Gelegenheit um sich mit einer dekorativen "Strandclub"-Ausstattung auszurüsten. Auch sonst nutzen alle die Gelegenheit um etwas zu bummeln und das ein oder andere einzukaufen. Gegen Mittag trafen sich dann alle Gruppen am Wahrzeichen der Stadt Lübeck, dem Holstentor. Nach einem Gruppenfoto ging die Shoppingtour weiter bzw. die Jugendwarte gingen lecker Steak essen. So erfolgreich die Einkaufstour auch war, das sehr ehrsehnte und verzweifelt gesuchte Federballnetz war nirgends zu bekommen. Den nachmittaglichen Treffpunkt um 15 Uhr  am Parkplatz schafften dann aber nicht alle Gruppen zu finden. Eine Gruppe hatte "rechts runter Richtung Fluss" irgendwie falsch gedeutet und fand uns entsprechend nicht auf Anhieb. Als alle zusammen waren, konnte es dann aber wieder zurück zum Zeltplatz gehen. Da mittlerweile die Sonne schien, nutzen die "Strandcluber" und einige weitere Schwimmwilligen die Gelegenheit, nochmal zum Ratzeburger See zu gehen. Der Rest spielte oder entspannte sich in dieser Zeit auf dem Zeltplatz.

Am Abend bereitete die nächste Gruppe ihr Lagerdinner vor. Es gab Putenschnitzel mit Reis und Soße, dazu Eisbergsalat. Als Nachtisch wurde Käse-Sahne-Torte aufgetischt. Während des anschließenden Abwaschs machten sich Katrin und Marina auf den Weg, um im Wald Knicklichter für eine Nachtwanderung zu verteilen. Als sie nach knapp 2 Stunden zurückkehrten, konnte die Nachtwanderung, als Teil der Lagerolympiade dann starten. Jede Gruppe musste die Knicklichter ihrer Gruppenfarbe einsammeln und möglichst schnell zurück zum Platz kommen. Gestartet wurde im 5 Minuten Abstand. Etwas geknickt musste Cheforganisatorin Katrin aber feststellen, dass die ersten Gruppen bereits zurück waren, noch ehe die 6. Gruppe los ging. Sie hatte sich eine längere Nachtwanderung erhofft. Nachdem alle Knicklichter eingesammelt waren, wurde für halb 1 Bettruhe verordnet. Aber fast alle Jugendlichen waren schließlich schon vorher in den Zelten und erschöpft eingeschlafen.

 

 

 
Eigentlich sollte der Sonntag dem Ausschlafen dienen. Das klappte im Betreuerzelt aber nur bedingt. Um 5.45 Uhr klingelte ein Wecker, aber niemand schien verantwortlich, den wieder auszuschalten. Nachdem wieder Ruhe eingekehrt war, durfte dann doch noch ausgeschlafen werden. Auch die Kids blieben lange im Bett, so dass das Frühstück erst um 10 Uhr eröffnet wurde. Dies wurde entsprechend ausgiebig abgehalten und es wurden unter anderem Spiegeleier und gebratener Speck angeboten. Nach der üblichen Spülaktion stand der Tag dann wieder ganz im Zeichen verschiedener Lager- und Teamspiele. Zunächst mussten die Jugendwarte ein "Fesselspiel" überstehen, das sich unsere Jugendsprecher Judith und Merlin ausgedacht haben. Zusammengebunden mussten verschiedene Hindernisse gemeinsam überwunden werden. Dem hohen Kampfgewicht der Betreuer konnte eine Bank allerdings nicht mehr standhalten und knickte schließlich ein. Danach wurden verschiedene Teamspiele absolviert. Los ging es mit Capture the flag (auf deutsch: Erobere die Fahne). Danach ging es mit einer Partie Brennball weiter, dass sämtliche Kids und die Jugendwarte forderte. Unterbrochen wurde das Ganze nur von einer kleinen Überraschung. Sascha, Timo und Michael hatten sich bereits vormittags ins Küchenzelt zurückgezogen und baten Nachmittags alle ins Aufenthaltszelt. Es gab große Augen, als die drei zum Einstand ihrer ersten Ferienfahrt, verschiedenen selbstgemachten Kuchen servierten. Natürlich wurden alle Stücke bis aufs letzte verputzt. Danach mussten auch schon unsere Wochenendgäste Abschied nehmen, denen noch eine längere Heimreise bevor stand. Auch der Strandclub um Alois, Chris und Michael verabschiedeten sich, wenn auch nur für gut eine Stunde. Sie ließen sich mitten in Ratzeburg aussetzen und mussten in ihrer "dekorativen" Kostümierung zurück zum Zeltplatz gehen, um eine Wette zu gewinnen. Nach erfolgreicher Heimkehr gab es für die ganz hartgesottenen Kids und Betreuer schließlich noch ein kurzes Bad im Ratzeburger See.
Zum Abendessen gab es zur Abwechslung kein Lagerdinner der Kids. Stattdessen wurde wieder gegrillt. Nachdem Tim beim ersten Mal Chefkoch am Grill war, übernahm nun Stefan diese Aufgabe. Zum Grillfleisch gab es Nudelsalat und Bratkartoffeln sowie verschiedene Soßen und Beilagen. Schließlich mussten alle an diesem Abend früh ins Bett. Da für den nächsten Tag ein größerer Ausflug geplant war, wurde Nachtruhe für 22 Uhr befohlen. Dies klappte zunächst nur bedingt, aber schließlich war um 22.30 Uhr doch Ruhe auf dem Zeltplatz.

 

 

Tag 9 - 12.08.2013 - Tagestour nach Hamburg

 

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen einer Tagestour nach Hamburg. Deshalb war Wecken bereits um kurz vor 7 Uhr und Frühstück begann um halb 8. Da wir uns das Spülen nach dem Frühstück schenkten (wurde abends nachgeholt), wollten wir auch bereits um kurz nach 8 Uhr in Richtung Hamburg starten. Der Start verzögerte sich aber aus zwei Gründen. Zunächst kamen einige Kids nicht auf Gang mit dem packen ihrer Sachen. Danach stellten die Betreuer fest, dass Alois Leihwagen nicht ansprang. Hier musste mit dem Startkabel nachgeholfen werden. Abgesehen von einem rund zwei Kilometer langem Stau nach einem Auffahrunfall lief die Anreise danach aber ziemlich problemlos. Und wir fanden für unsere Fahrzeuge sogar günstige Parkplätze in unmittelbarer Nähe der Landungsbrücken.

Nun konnte die Städtetour starten. Alle Kids waren sehr gespannt, als ihnen ankündigt wurde, dass wir über die Reeperbahn gehen. Die Enttäuschung war allerdings enorm. Morgens um halb 11 ist dort nicht wirklich viel los. Und so war der Zwischenstopp vor der Davidwache der Hamburger Polizei noch das spannendste. Danach ging es weiter zur Sankt Michaelis Kirche. Alle Neugierigen gingen natürlich auch hinein. Sofort gesellte sich eine Fremdenführerin zur Jugendfeuerwehr und begann etwas über die Kirche und ihrer Geschichte zu erzählen. Danach wurde sie mit vielen Fragen gelöchert und beantwortete diese auch sehr ausführlich. Unser nächstes Ziel war dann das Rathaus. Aber weniger zur Besichtigung, sondern weil es mitten in der Fußgängerzone liegt. Von dort aus durften die Kids zu einem kleinen Stadtbummel starten. Die Jugendwarte nutzen die freie Zeit für eine kleine Mittagspause an der Binnenalster und einem Besuch der Europapassage. In einem der vielen Geschäfte wurde dann auch das lang ersehnte Federballnetz gefunden. Gegen 13.30 Uhr versammelten wir uns dann wieder am Rathaus. Von dort ging es dann wieder gemeinsam in Richtung Hafencity und danach in die Speicherstadt. Hier erwartete uns das Highlight der Stadttour: ein Besuch im Miniatur Wunderland. Bis 17.30 streiften wir durch die verschiedenen Abschnitte. Besonders der Flughafen und die Feuerwehreinsätze in Knuffingen sorgten für begeisterte Gesichter. Aber auch die vielen kleinen Details sorgten für Aufsehen. So konnte man Pipi Langstrumpf finden, Zebras beim Skifahren zuschauen oder Pinguine auf dem Bahnsteig bewundern. Danach ging es über die Landungsbrücken zurück zum Parkplatz. natürlich war auch Zeit für das obligatorische Gruppenfoto. Danach musste es aber schleunigst zurück zum Zeltplatz. Es musste für den Abend noch eingekauft werden und es waren bereits nach 19 Uhr. Ein Stau vor einer Baustelle (allerdings ohne Bauarbeiter und Baufahrzeuge) bremste uns erneut aus. So erreichten wir erst kurz vor Ladenschluss den Supermarkt und konnten uns gerade noch rechtzeitig für den Abend eindecken.

Das Abendessen übernahmen diesmal keine Gruppe der Lagerolympiade, sondern Tim zusammen mit Sophie und Thomas. Die drei machten Nudeln mit Hackfleischsoße. Dazu gab es verschiedene Reste der letzten Tage wie Rotkohl, Reis und Salat. So war für jeden Geschmack etwas dabei. Das es aber überhaupt etwas zu essen gab, war schon Glück, denn Sophie machte es wie J. P. vor einigen Jahren nach und bemerkte nicht, dass Flammen unter ihrer Kochplatte hervorloderten. Aber wieder einmal ist alles gut gegangen. Gegessen wurde dann allerdings erst um kurz vor 22 Uhr. Da es mittlerweile dunkel war, wurde im Kerzenschein von Teelichtern gespeist und anschließend das abendliche Lagerfeuer entzündet. Nachtruhe wurde für halb 1 befohlen. Doch die wenigsten Kids erlebten das noch. Sie hatten bereits vorher erschöpft ihre Schlafplätze aufgesucht.

 

 

Tag 10 - 13.08.2013 - Schwimmbad auf Umwegen

 

Der 10. Tag begann wieder einmal damit, dass alle ausschlafen konnten. Erst um 9 Uhr war das allgemeine Wecken und entsprechend spät auch das Frühstück. Der Tag sollte ganz entspannt angegangen werden, aber eine nahende Unwetterfront machte die Auswahl der Tagesaktivtät recht einfach. Wir wollten nochmal nach Reinbek ins Schwimmbad. Nachdem gespült und für den Abend eingekauft war, machten wir uns schließlich gegen Mittag auf den Weg. Kaum waren wir unterwegs, ging das Unwetter auch schon los. Blitze und Donner erhellten und beschallten unsere Fahrzeuge. Dazu zwang uns ein heftiger Hagelschauer die Geschwindigkeit selbst auf der Autobahn drastisch zu reduzieren. Kaum in Reinbek angekommen schien aber wieder die Sonne. Die fröhlichen Gesichter der Kids, die sich aufs toben im Wasser gefreut haben, bekamen aber schnell vollkommen andere Gesichtszüge. Das Schwimmbad war geschlossen und machte erst am späten Nachmittag auf. Letzte Woche Freitag hatten wir Glück, da an diesem Tag ganztägig offen war. Aber jetzt war guter Rat teuer. Schnell wurde recherchiert, wo in der näheren Umgebung weitere Freizeitbäder sind. Schließlich wurde das Badlantic in Ahrensburg als Alternativziel auserkoren. Weitere 30 Kilometer galt es allerdings zu absolvieren. Und ganz wichtig: Das Badlantic hatte geöffnet. Schließlich waren wir gegen 13 Uhr dann doch im Wasser und konnten toben. Dem Schwimmbad fehlte zwar eine Riesenrutsche, allerdings sorgte ein großes Wellenbecken für guten Ersatz. Bis 15.30 tobten dann doch alle glücklich und zufrieden durchs Wasser, nutzten die Sprungtürme oder entspannten einfach nur im großen Warmwasserbecken.

Zurück auf dem Zeltplatz begann die nächste Gruppe der Lagerolympiade umgehend mit den Vorbereitungen für ihr perfektes Lagerdinner. Die übrigen Kids nutzen die Zeit um sich abermals der zahlreichen Outdoorspiele zu widmen oder einfach nur faul zu sein. Am Abend wurde dann schließlich das Abendessen in Form von selbstpanierten Schnitzeln, Bratkartoffeln, Gurkensalat und Quarkspeise zum Nachtisch serviert.

Der Abend endete schließlich wieder einmal am Lagerfeuer. Bei der Entzündung soll es beinahe zu einer Hexenverbrennung gekommen sein. Böse Zungen behaupteten, dass das Opfer im letzten Moment aber auf ihrem Besen flüchten konnte. Zwischendurch gab es noch eine kleine Tanzeinlage der Kids und ihrer Betreuer, inkl. Unterstützung der benachbarten Pfadfinder. Da abermals für den nächsten Tag ein langer Ausflug geplant war, wurde die Nachtruhe auf 22.30 Uhr gelegt. Dies gelang bei den Kids natürlich nicht überall, da sie vom morgen bzw. dem Nachmittag noch recht ausgeschlafen waren. Aber nach einiger Zeit war auch im letzten Zelt Ruhe und alle erwartete die mit Abstand kälteste Nacht der Ferienfahrt. Bei 10 Grad musste man sich trotz Schlafsack und Decke noch warm anziehen.

 

 

Tag 11 - 14.08.2013 - Im Hansapark

 

Der Mittwoch begann bereits um 7 Uhr in der Früh. Alle wurden geweckt uns saßen bereits eine halbe Stunde später reisefertig beim Frühstück. Für den heutigen Tagesausflug zum Hansapark gab es auch wieder die Möglichkeit, sich Lunchpakete für unterwegs zu packen. Wie schon am Montag wurde das Spülen auf den Abend verlegt, um zeitnah los fahren zu können. Vorher gab es aber noch eine kleine Überraschung. Wie in den letzten beiden Jahren wurde wieder ein T-Shirt an alle verteilt. Dies erhöhte den Wiedererkennungswert im Hansapark. Außerdem dient das Shirt als Erinnerung an die Ferienfahrt. Nach Rot und Gelb in den letzten beiden Jahren, musste die Farbwahl in diesem Jahr logischerweise auf Grün fallen.

Um 9 Uhr ging es dann auch los in Richtung Hansapark, nördlich von Lübeck, wo wir bereits 40 Minuten später eintrafen. Nach der obligatorischen Anmeldung, einer kleinen Ansprache zu den Verhaltensregeln im Park und einem Gruppenfoto konnte es auch schon los gehen. Alle Fahrgeschäfte wurden ausprobiert und beschäftigten Kids wie Betreuer den ganzen Tag über. Besonders die Achterbahn Fluch von Novgorod hatten es allen angetan. Aber sehr viel Spaß bereitete kurioserweise eine ganz simple Attraktion. Ein überdimensionales Luftkissen sorgte für lachende Gesichter, vor allem unter den Betreuern. Um die Mittagszeit wurde sich einmal gemeinsam getroffen und ein Zeitpunkt für die Abreise festgelegt. Alle bekamen auch ein Ticket für ein Gratismenü im Park, so dass alle zusätzlich zum Lunchpaket noch etwas warmes zu Essen bekamen. So ganz reibungslos lief die Parktour aber dann doch nicht. Tim wurde von einem Vogel beschissen, Stefan zog gegenüber einer Wespe den kürzeren und wurde niedergestochen und schließlich stolperte Leon noch und forderte einmal mehr die Kühlpackreserve aus dem Rettungsrucksack. Da es im Laufe des Nachmittags aber auch immer wärmer wurde, waren die verschiedenen Wasserbahnen ein sehr beliebtes Ziel im Park.

Gegen 17.30 machten wir uns nach einem Abschlussfoto im größten Strandkorb der Welt auf die Heimreise zurück zum Zeltplatz. Da alle bereits etwas warmes gegessen hatten und noch genügend Reste im Kühlanhänger lagen, gab es zum Abendessen wieder einmal Restepfanne oder Sandwiches. Dazu gab es Obst und Joghurt oder Pudding. Nachdem gespült war (inkl. dem Besteck und Tellern vom morgen) traf man sich am Lagerfeuer. Nach diesem anstrengenden Tag war bereits um 22 Uhr Nachtruhe.

 

 

Tag 12 - 15.08.2013 - Wasserschlachten

 

Und wieder einmal zeigte sich, dass zelten sehr anstrengend sein kann. Trotz der frühen Nachtruhe wurde es wieder einmal halb 9, ehe die ersten wach waren. Um den Rest aus den Federn zu holen musste erst einmal morgendliche Weckmusik laufen. Schon bei 10 Grad hatten wir gedacht, kälter geht es nicht, aber mit 8 Grad war es in der letzten Nacht noch einmal einen Schlag kälter. Trotzdem schien schon die Sonne und es sollte wieder einmal ein angenehmer Sommertag werden. Zum aufwärmen gab es deshalb beim Frühstück auch warmen Kakao, der reißenden Absatz fand. Während die nächste Gruppe der Lagerolympiade im Anschluss einkaufen fuhr, begann die erste Wasserschlacht an diesem Tag. Wie schon in der letzten Woche waren wir Donnerstags für die Toiletten- und Duschreinigung eingeteilt. Mit hoher Gründlichkeit, viel Wasser, noch mehr Spaß und vielen nassen Leuten wurde das ganze abermals zu einem Abenteuer. Um die Mittagszeit wurden dann die letzten Spiele der Lagerolympiade im Wikingerspiel durchgeführt und der kleine Hunger mit Mittagssnacks in Form von Sandwiches, Joghurts und Puddings gestillt. Da die Sonne uns mittlerweile aufheizte, ging es nachmittags erneut zum Ratzeburger See. Dort fand dann die nächste Wasserschlacht des Tages statt. Da zunächst nur wenige mutige direkt ins Wasser sprangen, sorgten einige Jugendwarte mit einem kompakten Wasserbombenangriff dafür, dass alle in Richtung See getrieben wurden oder sofort nass wurden. Am Ende blieb schließlich keiner trocken. Auch am und im See wussten sich Kids und Betreuer erneut mit einigen Spielen die Zeit zu vertreiben.

Am späten Nachmittag gingen wir zurück zum Zeltplatz, wo uns kurz darauf Besuch aus der Heimat erreichte. Swen reiste mit dem Gerätewagen Logistik an, um einerseits noch einen ganzen Tag mit uns zu verbringen und andererseits natürlich Transportkapazität für die Heimreise am Samstag zur Verfügung zu stellen. Die letzte Gruppe in Sachen Lagerdinner war mittlerweile schon voll aktiv um das Abendessen vorzubereiten. Es gab an diesem Abend mit Speck ummantelte Hackröllchen, Käsespätzle mit Soße sowie Erbsen und Möhren. Als Nachtisch wurde Obstsalat serviert. Neben dem Abendessen wurden auch noch haufenweise Pfannkuchen gebraten, die Freitag als Tagesverpflegung mitgenommen werden sollten. Da die Küche danach aussah wie ein Schlachtfeld, stand anschließend die nächste Wasserschlacht auf dem Programm. Diese spielte sich nun in der Spülecke ab, wo so ziemlich alle Töpfe, Pfannen, Teller und Besteck gespült werden musste, was die Jugendfeuerwehr Jülich besitzt. Da dies alles etwas Zeit in Anspruch nahm und alle an diesem Tag gut mit angepackt hatte, wurde die Nachtruhe auf 1 Uhr gelegt. Am Lagerfeuer endete dann der Tag, wobei erneut nur die wenigsten bis zum Ende durchhielten und bereits vorher freiwillig ins Bett gingen.

 

 

Tag  13 - 16.08.2013 - Zurück zur Ostsee

 

Der vorletzte Tag stand ganz im Zeichen der ersten Vorbereitungen zur Abreise. So wurde nach dem Wecken um 8 Uhr und dem gemeinsamen Frühstück der Tag mit einer erneuten großen Spülaktion gestartet. Alle Teller, Tassen und das Besteck wurden gesäubert und trocken verpackt. Die restlichen Mahlzeiten sollten dann mit Einweggeschirr abgehalten werden. Während ein großer Teil der Jugendfeuerwehr spülte, wurden durch die übrigen Kids und Betreuer bereits die ersten Zelte abgebaut. Da die Wettervorhersage für heute angenehme Temperaturen und keinen Niederschlag vorhersagte, konnte auf die Aufenthaltszelte verzichtet werden. Auch die ersten Kisten aus dem Lagerzelt und der Küche wurden gepackt und bereits verladen. Dies hielt alle um die Mittagszeit auf Trab. Zur Belohnung und zum Abschluss unserer Reise ging es deshalb gegen 12 Uhr erneut in Richtung Niendorf, um es uns am Strand der Ostsee noch einmal richtig gut gehen zu lassen. Dort angekommen wurden sofort als Mittagssnack die Pfannkuchen verteilt. Dazu gab es Kuchen und Kekse sowie am Nachmittag noch die ein oder andere Süßigkeit. Am Strand selber teilte sich die Jugendfeuerwehr in zwei Gruppen. Die eine spielte Volleyball, das Wikingerspiel oder buddelte im Sand. Die andere Gruppe schlief über kurz oder lang ein. Ins Wasser selber gingen (oder „wurden gegangen") nur wenige Mutige, da die Wassertemperatur doch sehr frisch war. Gegen 16.30 Uhr war aber auch dieser Strandtag beendet und es ging zurück zum Zeltplatz.

Zum Abendessen wurde wieder einmal gegrillt. Es gab erneut Koteletts und Würstchen, dazu Bratkartoffeln und Salat. Während gegrillt wurde, musste dann auch noch das Küchenzelt dran glauben und fand sich kurze Zeit später auf unserem Zeltanhänger wieder. Schließlich endete der Tag am Lagerfeuer, wo die Kids (und auch die Betreuer) Stockbrot aßen. Hier fand nun die Siegerehrung der Lagerolympiade statt. Da sich natürlich alle Teams Mühe gegeben hatten, ging auch kein Team leer aus. Alle wurden mit einem kleinen Preis belohnt. Und wie es zur Tradition der Jugendfeuerwehr Jülich gehört, gab es an diesem Abend unsere Feed-Back-Runde. Jeder der wollte, hatte die Gelegenheit zu sagen, was ihm gefiel, aber auch was nicht so schön war. Aber abgesehen von einigen kleinen Streitereien waren alle rundum zufrieden. Und eine weitere Tradition ist es, die Mitglieder, die ihre letzte Ferienfahrt haben, mit einem Geschenk zu verabschieden. In diesem Fall war es nur eine Verabschiedung. Sara hatte ihre letzte Ferientour und wurde mit einem selbstbeschrifteten T-Shirt als Erinnerung an die Reise beschenkt. Im Gegenzug überraschte sie alle mit einem selbstgemalten Bild, dass sie der Jugendfeuerwehr Jülich schenkte. Und zuletzt bekam auch die Strandclub-Gang eine kleine Erinnerung an die Ferienfahrt. Schließlich war gegen 23 Uhr Nachtruhe, da am nächsten Tag das endgültige Aufräumen und eine lange Heimreise noch auf dem Programm standen.

 

 

Tag 14 – 17.08.2013 – Zurück in die Heimat

 

Abschied nehmen heißt es an unserem 14. Tag. Allerdings begann der Tag mal wieder mit ausschlafen. Da wir gut vorgearbeitet hatten und morgens die Zelte etwas Zeit benötigten, um zu trocknen, konnte nochmals bis 9 Uhr geschlafen werden. Dann ging es aber auch Schlag auf Schlag. Das Frühstück wurde provisorisch abgehalten und jeder konnte sich zusätzlich etwas für die Heimreise einpacken. Dann wurden die Taschen gepackt, die Zelte abgebaut und die letzten Materialkisten verladen. Schließlich war gegen 11 Uhr alles verstaut und wir konnten uns mit Fackeln und Musik vom Zeltplatz Ansveruskreuz verabschieden. Der Weg zur Autobahn wurde dann abermals zur Geduldsprobe. Wie schon auf der Anreise mussten wir feststellen, dass auch die lokale Ortsbauernschaft die Bundesstraße mitbenutze und die Durchschnittsgeschwindigkeit auf irgendwas um die 20 km/h begrenzte. Auch auf der Autobahn ging es dann nicht so flott voran wie wir dachten. Kurz vor Hamburg erwartete uns der erste Stau. Dies setzte sich dann rund um Hamburg, Bremen und später auch Osnabrück fort. Immer wieder kamen wir zum stehen und mussten uns in Geduld üben. Erschreckenderweise fiel uns bei diesen zahlreichen Gelegenheiten auf, dass der deutsche Autofahrer nicht weiß was eine Rettungsgasse ist und wann sie zu bilden ist. Schlimmer noch: Direkt mehrere Fahrzeuglenker (oder solche die von sich behaupten so etwas zu sein) nutzen den vorhanden Platz aus, der ihnen „geschaffen" wurde, um schneller vorwärts zu kommen.

Gegen 13 Uhr gab es zur Abwechslung von der tristen Autobahnfahrt einen Zwischenstopp an einem Autohof bei Bremen. Weitere Stopps, um die vollen Blasen zu leeren, gab es dann noch kurz vor Münster und bei Moers. Da der größte Teil der Kids die Rückfahrt im Schlaf verbrachte, nutzen die wenigen Wachen die Möglichkeit, sich den Live-Kommentar des 2. Bundesligaspieltags im Radio anzuhören. Besonders die 4:0 Niederlage der Schalker in Wolfsburg hat für zahlreiche heitere bis genervte Funkgespräche gesorgt.

Schließlich erreichten wir um 19 Uhr die Feuerwache in Jülich. Dort wurden die Kids von ihren Eltern und Freunden schon sehnsüchtig erwartet. Schnell wurden die Fahrzeuge entladen und das gesamte Material im Jugendfeuerwehrraum der Feuerwache verstaut. Damit endete (zumindest für die meisten Kids) die Ferienfahrt 2013.

 

 

 

 

Für die Jugendwarte stand, nach einem Ruhetag, am 19.08.2013 noch ein Tag mit Aufräumarbeiten an. Die Zelte mussten nochmals aufgestellt und getrocknet werden, sowie sämtliches Material ordentlich verstaut werden.

Zum Schluss möchten wir noch ein paar Dankesworte los werden. Ein recht herzliches Dankeschön geht an die Metzgerei Schepanski in Jülich, die uns einen Kühlanhänger zur Verfügung stellte. Ein weiterer Dank gilt der Firma RWE-Tagebau Hambach, die uns zum wiederholten Male ein Leihfahrzeug finanzierte. Ohne diese Hilfe wäre unsere tolle Ferienfahrt nicht so erfolgreich gewesen.

 

 

Kommentare  

 
#5 Sabrina 2013-08-11 18:09
jaja,die Jugendwarte lassen es sich wieder gut gehen mit einem lockeren Steak. :-) Ansonsten schöne Berichte was ihr alles so Erlebt!!!!
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#4 M.Wagels 2013-08-09 17:58
Nachtisch am 5.Tag könnte glatt von Michelle sein.
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#3 Y. Jansen 2013-08-08 19:59
Ohne J.P. mit Geschepper.... gehts nicht.. Das Gehört So :-) :-) :-)
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#2 Svenja 2013-08-08 10:10
Immer diese Bourheimer Kids ;-)
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#1 Sabrina 2013-08-05 18:20
Super das die Fahrt hoch so schön geklappt hat.Wünsche euch noch schöne Tage und das weiterhin alles klappt!!!!
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